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Eine Weihnachtsgeschichte

Wie die meisten Leser dieses Blogs ja wissen beschäftige ich mich gezwungenermassen mit dem Thema Blindenführhunde, da meine Menschen beide ziemliche Blindfische sind .
Das Thema Führhund ist ein ganz schwieriges Thema .
Es gibt ganz sicher gute Führhundschulen , aber es gibt ganz sicher auch sehr viele schwarze Schafe unter den Führhundschulen , die Hunde nach total veralteten Methoden ausbilden , die nur ans Geld denken , denen es egal ist was mit dem Hund nach der Ausbildung passiert, die bei Problemen vom Blinden mit dem Hund nicht mehr bereit sind zu helfen….und und und.

Genauso gibts natürlich auch Blinde , die ihren Führhund wirklich nur als Hilfsmittel und Führroboter sehen der immer funktionieren muss und die nicht auf die Bedürfnisse des Hundes eingehen . Denn auch ein Blindenführhund ist ein stinknormaler Hund mit Bedürfnissen die jeder Hund hat und auch ein blinder Hundehalter muss seinem Hund all diese hündischen Bedürfnusse befriedigen . Nur dann ist der Hund glücklich und ein glücklicher Hund arbeitet besser und vor allen Dingen arbeitet er gerne .

Ich finde es vorbildlich und toll wenn eine Führhundschule immer , auch noch nach Jahren für ihre ehemaligen bei ihnen ausgebildeten Hunde da ist und sich verantwortlich fühlt .
Noch vorbildlicher finde ich es wenn sie aus Hilfsbereitschaft auf den grössten Teil der Ausbildungskosten verzichtet , nur um einem Menschen zu helfen .

Entsetzlich finde ich , wenn diese Hilfsbereitschaft schamlos ausgenutzt wird und solch hilfsbereite Menschen auch noch verarscht werden .

So und jetzt zum wichtigen Teil dieses Beitrages . Kopiert , mit freundlicher Genehmigung der Blindenführhundschule Claudia Köhlein .
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Eine Weihnachtsgeschichte! (ohne Happy End)

Es war vor neun Jahren zur Weihnachtszeit. Ein großer Radiosender hatte wieder aufgerufen für die Stiftung zu spenden, um unschuldig in Not geratenen aus Bayern zu helfen. Die Geschichte eines junges Mannes wurde vorgestellt. Er erzählte, daß er durch einen unverschuldeten Autounfall erblindet sei. Da er privat versichert sei, übernehme seine Krankenkasse die Kosten für einen Blindenführhund nicht. Er würde ihm aber helfen, um wieder selbständig am Leben teilzunehmen.

Ich hörte die Geschichte, und dachte mir, warum anstatt Geld nicht meine Arbeitskraft zur Verfügung zustellen.
Ich nahm also Kontakt mit der Stiftung auf, um mich zu versichern, daß alles geprüft wurde und seine Richtigkeit hat. Man versicherte mir, daß alles genau geprüft wurde. Ich bot an, einen Hund kostenlos auszubilden, aber nur, wenn ich vorher mit dem Mann Kontakt aufnehmen könne, um seine Lebensverhältnisse kennenzulernen.

Die Stiftung stellte den Kontakt her, und ich traf mich mit dem Mann. Er wohnte in einer kleinen Stadt zusammen mit seiner Frau (so stellte er sie vor).
In der Küche tranken wir einen Kaffee und unterhielten uns. An einem Schlüsselbrett hingen lauter Namensschilder einer großen Fastfoodkette mit seinem Namen aber Dr.
Ich dachte mir noch, wie bescheiden, nicht mit seinem Doktortitel zu protzen.
Lange unterhielten wir uns über seinen Alltag. Seine „Frau“ war die ganze Zeit dabei anwesend. Ich machte ihm klar, daß ich sehr gerne einen Hund für ihn ausbilden würde, aber sollte aus irgendeinem Grund es nicht mehr möglich sein, sich artgerecht um den Hund zu kümmern, müsse er auf jeden Fall zu mir zurück.
Für mich stand und steht der Hund immer an erster Stelle!!!!!!

Ich nahm wieder Kontakt zur Stiftung auf, und sagte ztu, einen Hund kostenlos auszubilden. Die Stiftung sagte zu, sich mit 5000,- Euro zu beteiligen.

Ich suchte nach einem passenden Hund. Nach einigen Monaten Suche, fand ich eine tolle einjährige Schäferhündin.
Die Gesundheitschecks verliefen alle positiv. Auch vom Wesen her war sie ein Traum.

Ich teilte dem jungen Mann mit, daß ich eine geeignete Hündin gefunden habe und mit der Ausbildung beginnen würde.
Tränenreich bedankte er sich.
Während der Ausbildung kam der junge Mann ein paar mal mit seiner „Frau“, um schon den Hund kennenzulernen.
Die Chemie passte

Nach über einem Jahr Ausbildung war es soweit. Es begann die Zusammenschulung mit dem Mann und der Hündin. Erst zehn Tage bei mir vor Ort, und dann Über Wochen verteilt an seinem Wohnort.
Jeden Tag wurde Freilauf und die Arbeit im Führgeschirr geübt.

Wir blieben in regelmässigem Kontakt, und der Mann schwärmte immer wieder, wie toll diese Hündin sei.

Der Mann kam auch mit seiner „Frau“ zu einer Vorstellung, wo ich mit meiner Führhundschule gebucht war.
Auch nahm er an einem Schulprojekt an meiner ehemaligen Schule teil.

Stolz schickte er mir immer wieder Zeitungsartikel über sich, wo er mit seiner Hündin Schulen besuchte.
Was mich aber stutzig machte war, daß in diesen Artikeln immer wieder stand, daß er den Hund im Wert von 25.000 Euro selbst bezahlen mußte.

Ich sprach ich darauf an, daß ich es nicht fair fand den Spendern gegenüber, immer wieder zu behaupten, er habe den Hund selbst bezahlen müssen.
Daraufhin brach der Kontakt zu ihm ab.

Nach zwei Jahren Funkstille bekam ich letztes Jahr im September einen Anruf von seiner Frau.
Das war aber nicht die Frau, die ich kennengelernt habe.

Sie erzählte mir, daß der Mann versucht habe. sich umzubringen. In seinem Abschiedsbrief hat er bestimmt, den Hund als erstes zu mir, oder ins Tierheim zu geben.
Sie wollte mich persömlich treffen, um mir einige Dinge zu dem Mann zu erzählen.

Wir trafen uns am nächsten Tag bei mir. Was ich dann erfahren habe zog mir erst einmal den Boden unter den Füßen weg.

Nein……der Mann war kein Doktor, sondern war verurteilt worden , wegen Titelmissbrauchs.
Die Frau, welche ich kennengelernt hatte, war zu der Zeit gar nicht mehr seine Frau. Diese Ehe wurde annulliert!!! Genau aus diesen Gründen, dass er sich als was ausgegeben hat, was er nicht war.

Diese Frau hat mich in meinen Augen also auch bewusst getäuscht! Warum???? Sie trägt bis heute seinen Namen!!!!????

Die aktuelle Frau erzählte mir auch, dass die Hündin seit mindestens vier Jahren keinen Freilauf mehr bekommen hat.

Es gab einen Beißvorfall mit einem anderen Hund. Das Ordnungsamt schaltete sich ein.

Der Mann ließ ein Gutachten über den Hund erstellen. Wie wir rausgefunden haben, war der Mann mit der Gutachterin befreundet. Logisch, daß das Gutachten positiv ausfiel.
Nach dem Gutachten gab es einen Biss gegenüber einem Schaffner, welcher dem jungen Mann nur aus dem Zug helfen wollte.

Die Hündin reagierte äusserst heftig auf andere Hunde.
Die Frau erzählte mir auch, daß bei einem Schulbesuch sich die Hündin losriss und ein Kind ins Bein zwickte. Es war auch gerade ein Reporter von der Zeitung anwesend.
Um die Hündin bei Schulbesuchen ruhig zu stellen, gab der Mann ihr Beruhigungstabletten.

Wir begannen Unterlagen zu sichten. Der Mann befand sich ja noch in der Klinik. Dort fanden wir Unterlagen, dass der Mann schon seit vielen Jahren tablettenabhängig war. Wir fanden gefälschte Urkunden, Lenbesläufe Promotionsurkunden….und sogar die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes!!

Er war mit drei!!!!! verschiedenen Doktortiteln unterwegs.
Selbst als er in der Koinik war, hat er eine neue EC-Karte beantragt von einer Bank, in der nur Ärzte oder Apotheker zugelassen sind. Natürlich wieder mit Dr.

Wir fanden auch die Akte von seinem Autounfall.
Er hat mir gesagt, daß er als Manager mit seinem Porsche auf der Autobahn unterwegs war, geschnitten wurde, und dann die Unfall passierte.
Diese Geschichte hat er auch immer wieder gerne in der Zeitung erzählt.
Fakt ist, der Unfall fand an einem Wochenende statt. Er befand sich gerade in der psychiatrischen Klinik. Es war auch kein Porsche!

Wir fanden noch so viele Dinge, die hier den Rahmen sprengen würde.

Alles nur Lüge!!!

Ich nahm Kontakt mit der Stiftung auf. Aber heir wurde nur gesagt, daßß der Betrag zu klein war, um sich rechtlich einzuschalten.

Für mich war klar, der Mann hatte mich getäuscht, dem Hund ging es nicht gut…….er geht nicht mehr zurück!!

Aber der Mann ging vor Gericht, um seinen Hund rauszuklagen.

In einem Telefonat moit dem Mann machte er ganz deutlich klar, er würde so lange klagen, egal ob der Hund bis dahin tot sei. Er würde eh einen neuen bekommen.

Wir gingen also vor Gericht. Dem Gericht geht es aber nur darum, wem der Hund gehört. Obwohl wir alles darlegten, war es egal.

Die Hündin hat nun seit über einem Jahr ein tolles Zuahuse mit viel Freilauf, Hundekontakt schmusen und ein stabiles Umfeld.

EGAL!!!

Ich fühle mich so machtlos, weil ich das Gefühl habe, dann wenn es Probleme gibt, und dann noch mit einem Blinden, alle nicht helfen möchten.
Die Stiftung, die Presse, das Gericht…..egal, obwohl alle Dokumente vorliegen.

Mein Bestreben, was Gutes zu tun, ging also völlig nach hinten los. Ich wurde mit Anwalts- und Gerichtskosten noch mehr bestraft.

Das schlimmste ist aber die Ohnmacht, wenn die Hündin wieder zurück muss. Sie wird zehn Jahre alt, und hat doch ein tolles Leben verdient!!!

Dies darf gerne geteilt werden! Ich hoffe, dass dies viele lesen, und es vielleicht für die Kleine doch ein gutes Ende nimmt!!!

Danke fürs Lesen und eine besinnliche Weihnachtszeit.

Donna goes Cologne und andere unwichtige Dinge

Hallo ihr lieben

Ich bin in letzter Zeit etwas schreibfaul, ideenlos und gar nicht kreativ, ich weiss auch nicht woran das liegt .

Ich versuche mich zu bessern.

Bin nun erstmal im Yoga Kurs. Die erste Übung heisst Schlafjoga !

Die ideale Sportart für mich!

1796529_1444303755801724_1240101927_nDie Menschenfrau ist letzte Woche mit der Donna, in Köln eine gute alte Bekannte mit ihrem Blindenführhund besuchen gegangen.

Ich bin froh das sie mich nicht mitgenommen hat. Ich find das in der Stadt nicht so prickelnd , bin viel lieber ein Landei.

Früher musste ich solche Touren auch öfters mitmachen , damit ich mich dran gewöhne , aber nun bin ich aus dem Alter raus. Wenn es sein muss , o.k . dann geh ich mit , aber lieber warte ich dann zu Hause bis die beiden wiederkommen.

Die Donna hat ja Spass an allem und sie fand es auch in der Betonwüste interessant. Sie hat wie immer alles super mitgemacht . Weil sie das so toll machte ging es dann zur Belohnung in einen Park wo sie mit Blindenführhund Kelly , toben konnte .

Kelly ist schon ein altes Mädchen , aber sie wirkt mit ihren 11 Jahren jünger als ich. Die rennt und hüpft , das ist der Wahnsinn.

DSCN3069Hier ist Kelly aus der Nähe

DSCN3077(1)Wenn ich allerdings gewusst hätte , das sie nicht nur durch die Betonwüste laufen , sondern auch in einen Park gehen , wo es sogar auch noch Wasser gibt ….ja dann , dann wäre ich vielleicht doch mitgefahren.

DSCN3064 1Und nach dem Spaziergang waren sie dann noch in einem richtig coolem Cafe.

Donna und Kelly waren von der Toberei etwas müde sie schliefen , während sich die Menschenfrau und Kellys Frauchen sehr leckeren Kuchen reinzogen.

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Als die beiden wieder nach Hause kamen freute ich mich sehr. Ich hatte mal richtig Zeit , so ganz in Ruhe zu chillen.

Ganz ehrlich , ich bin ja froh das ich auf dem Land wohne . Hier ist es viel schöner! Ich glaube ich würde abhauen wenn ich immer in der Stadt , in der Betonwüste und bei diesem Lärm wohnen würde. Nee, das ist nix für mich!

Da ist es hier in unserem Kleinstädtchen , viel idyllischer. Hier ist mein Rhein, meine Wiesen ,nicht soviel Lärm, alles ist schöner.

Ich könnte ohne meinen Rhein gar nicht mehr sein! 🙂

Am Flussufer herumzuhopsen ist einfach das grösste für mich.

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Die Donna ist da extrem anpussungsfähig . Der gefällt es überall und die findet auch überall etwas zum spielen.

Sei es alleine…

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oder auch mit anderen Hunden

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Donna freundet sich mit jedem dahergelaufenem Hund an und spielt mit jedem , der auch spielen will.

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DSCN3041Gruppenschnuppern

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Ich bin froh das Donna so ist , dann lassen die daher gelaufenen wenigstens mich in Ruhe .

Es ist zwar nicht so , das ich etwas gegen dahergelaufene habe , aber manche sind mir einfach zu aufdringlich . Das kann ich nicht leiden.

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Ich geniesse lieber die traute Zweisamkeit mit dem Flusentier

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Achso , das wollte ich ja noch sagen. Mir gehts gerade echt gut . Seitdem ich immer das Katzenfutter bekomme worin sie kleine Pillchen für die Schilddrüse versteckt , merkt man schon eine Veränderung.

Ich sags euch , dieses Katzenfutter bewirkt Wunder!

Bin mal gespannt wann ich endlich Miauen kann.:)

Bis bald Eure Diva

Ein stinknormaler Tag aus unserem Leben

O.K. Frauchen , können wir jetzt endlich losgehen. Du musst doch zum Markt und zur Sparkasse!

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Huch, was ist das denn? Da steht ein Riesen Container, einfach mitten auf unserem Weg!
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Frauchen? Was soll ich machen? Gehn wir da links oder rechts dran vorbei?

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Ist ja schon gut….ich geh dran vorbei und passe auf das du nirgendwo gegen läufst!

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So ! Alle Arbeiten erledigt! Hab ich jetzt frei? Kannste mich endlich ausziehen ?

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Endlich! Rennen, wälzen und mit Diva spielen! 🙂 Wurde ja auch mal Zeit!

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Bis bald und schönes Wochenende
wünscht Euch
Eure
Diva

Fundstück aus dem Netz

Ich finde diese Geschichte so schön, das ich sie euch zeigen möchte.

Hier gehts zur Geschichte:

DOG IST NOT ONLY A GUIDE ; BUT A FRIEND AND

LIFESAVER ( KLICK)

Meine Menschenfrau findet sich irgendwie in dieser Geschichte selber wieder.

Hunde gehören seit ihrer Kindheit zu ihrem Leben dazu.

Genau wie bei dieser Frau ist es bei unserer Menschenfrau auch.

Sie sieht uns nur wenn wir in ihrem direktem zentralem Gesichtsfeld sind, sind wir seitlich sieht sie uns nicht.

Sind wir an der Leine ist das alles kein Problem, sie beobachtet uns , oder eigentlich mehr Donna und weiss wo sie hinlaufen kann und wo nicht. Donna zeigt ihr Hindernisse die imWeg stehen, Bordsteinkanten und vieles mehr an. Ich trottel einfach nur blöd hinterher. Naja, durch mein Erscheinungsbild vertreibe ich des öfteren entgegen kommende Menschen, die dann die Strassenseite wechseln. Das hat den Vorteil das meine Menschenfrau die nicht anrempelt! 🙂

Im Freilauf sieht das anders aus.

Darum haben wir ja auch immer diese ollen Glöckchen umhängen.
Die nutzen aber auch nichts, wenn man sich nicht bewegt und ganz still direkt neben ihr steht.
Ich hab meine Menschenfrau schon so manches mal veräppelt! 🙂

Es ist schon sehr oft passiert, das sie mich wenn ich offline laufe gesucht hat.

Dann ruft sie DIVA, DIVAAAAA!……sie sucht irgendwo in der Ferne…..wird hektisch…..und ich grins mir einen in die Backen….weil ich direkt vor ihr stehe!!!!

Ich renn doch nicht weg.

Eigentlich hat sie uns auch beigebracht , das wir sie an der Hand anstubsen wenn sie sagt : WO BIST DU ?

Donna die alte Spielverderberin macht das auch immer, aber ich nicht! 🙂 🙂 🙂

Ein bisschen Spass muss doch sein, sagte schon Roberto Blanco! 🙂

Bis bald 

Einen schönen Sonntag wünsche ich Euch

Diva

Unpässlichkeiten

Donna war gestern  vormittag mit der Menschenfrau alleine unterwegs.

Zuerst wollte ich ja unbedingt mit, aber als ich hörte wo sie hin fahren  , hab ich es mir doch anders überlegt.

Nach DÜSSELDORF , IN DIE VERBOTENE STADT! 

Unsere Menschenfrau musste dort etwas  erledigen und hat das gleichzeitig als gute Trainings und Test Möglichkeit für Donna gesehen.

Donna ist zwar regelmässig auch allein mit der Menschenfrau unterwegs , aber nur unregelmässig in total fremder Umgebung..

Lieber hat die Donna auch mich als Leibwächterin dabei. Wenn ich dabei bin, ist sie manchmal auch grosskotzig und riskiert auch mal ne dicke Lippe und reisst ihr Maul auf.

Alleine ist sie eher eine ‚ ich hab Schiss und kack mir gleich in meine Fellhose‘ ! 🙂

Donna muss sich mal wieder oberstreberhaft benommen haben.

Sie hat alles perfekt gemacht. Sie  benahm sich perfekt in Bus und Bahn, im Bahnhof in der Stadt und auch in Gebäuden, die vielen Menschen waren ihr auch egal, sie zeigte alle Hindernisse so an wie sie es tun sollte . 

Der Menschenopa ist auch mitgefahren und der war ziemlich überrascht was das kleine Flusentier so alles drauf hat. Er  kennt sie ja sonst eigentlich nur im Freizeitmodus!

Der Donna macht die Arbeit Spass ! Das sieht man! 

Ich bin stolz auf dich Donnakind das du das alles so mit machst und Freude dran hast , obwohl ich dir in puncto Arbeit ja eher ein schlechtes Vorbild bin.

Das einzigste was du noch lernen musst, ist dich nicht vor manchen Geräuschen so zu erschrecken! Du kleine Schissbutz!

Wenn ich dabei bin , bist du doch auch nicht so schreckhaft! Denkst du im Ernst ich würde dich beschützen?

Nö! Ich  doch nicht!

Tja, die einen müssen für ihr Futter arbeiten …..und die anderen, so wie ich , können auf der faulen Haut liegen bleiben! 🙂

Ich zog es dann doch lieber vor mich gemeinsam mit Donna nachmittags am Rhein zu vergnügen.

Seit letzte Nacht ist die Donna etwas unpässlich!

Sie hat Flitzekacke und Kotzeritis!

Ob sie sich das in der verbotenen Stadt geholt hat?

Siehst du Donna, das hast du jetzt davon! Ich hab schon hundertmal gesagt: FAHR NICHT NACH DÜSSELDORF ! FAHR LIEBER NACH KÖLN!

Aber du wolltest ja nicht auf mich hören!

Die Menschenfrau ist auch etwas unpässlich. Die hatte das aber schon vorher.

Der Keinachtsmann hat ihr als Geschenk ein paar Erkältungsviren gebracht , die nun aus der Verpackung gekommen sind.

Dabei wollte sie gar keine Geschenke haben!

Ich bin fit !

Nur ein ganz klein wenig unpässlich, wegen diesem Wetter!

Ich habe dieses Jahr noch kein einziges mal die Sonne gesehen!

Jeden Tag ist es grau.

Mal hellgrau , mal dunkelgrau, mal leicht feucht, mal pitsche nass!

Ich hab da bald kein Bock mehr drauf!

Zum Glück habe ich meinen knallorangen Regenmantel. Der bringt wenigstens etwas Farbe in den grauen Alltag und der hält mich schön trocken!

Ich würde ohne den Mantel keine Pfote vor die Türe setzen.

Aber selbst mit Mantel, Spass macht mir das bei diesem Wetter nicht!

Die Donna hat den gleichen Mantel in Pink, aber sie mag den Mantel nicht wirklich! Wenn sie muss, dann erträgt sie ihn, aber glücklich ist sie damit nicht und weil hier keiner gezwungen wird einen Mantel zu tragen, muss sie sich halt ihren Pelz nass regnen lassen, was ihr aber scheinbar besser gefällt!

Das ist  wahrscheinlich so wie bei meiner Menschenfrau, die nimmt NIE einen Regenschirm mit, sie lässt sich auch lieber nass regnen!

Während  hier alle unpässlich sind, die einen wegen dem Keinachtsmann, die anderen wegen der verbotenen Stadt und ich wegen dem Wetter hab ich schonmal in meinen alten Karnevalskostümen rumgekramt.

Bald ist es ja wieder soweit!

Da dürfen wir offiziell jeck sein!

Ich überlege nur noch als was ich mich verkleide.

Soll ich wieder als 

DIE ROTE DIVA  gehen ?

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Oder lieber als

DIE GESTIEFELTE DIVA

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Oder lieber als

DIE DIVA AUS MARZAHN ?

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Ich weiss es noch nicht so genau. Vielleicht hole ich mir auch ein neues Kostüm.

Ich hab ja noch ein bisschen Zeit bis Karneval!

So zum Schluss möchte ich noch gemeinsam mit euch ein Sonnenlied singen, damit sie sich mal bald wieder blicken lässt !

Eins, Zwo, Drei , Vier…….JETZT LAUT SINGEN!!!!

Liebe Sonne , komm bald wieder und zeig dein Gesicht, denn den Regen den Regen , den mögen wir nicht!

 

Da ist sie schon! 🙂
Bis Bald Eure

Diva

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