Archiv der Kategorie: Donna’s Weg zum Seh-Hund

Ein stinknormaler Tag aus unserem Leben

O.K. Frauchen , können wir jetzt endlich losgehen. Du musst doch zum Markt und zur Sparkasse!

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Huch, was ist das denn? Da steht ein Riesen Container, einfach mitten auf unserem Weg!
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Frauchen? Was soll ich machen? Gehn wir da links oder rechts dran vorbei?

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Ist ja schon gut….ich geh dran vorbei und passe auf das du nirgendwo gegen läufst!

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So ! Alle Arbeiten erledigt! Hab ich jetzt frei? Kannste mich endlich ausziehen ?

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Endlich! Rennen, wälzen und mit Diva spielen! 🙂 Wurde ja auch mal Zeit!

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Bis bald und schönes Wochenende
wünscht Euch
Eure
Diva

Donna zeigt den Sitzplatz – Diva’s Haarstudio

Hallo ihr lieben

Heute zeige ich euch zwei Videos. Das erste ist ein Element aus der Blindenführhundarbeit. Donna soll einen freien Sitzplatz anzeigen. ALLE Sitzplätze heissen bei ihr ‚BANK‘ , das  kann eine Parkbank sein, ein Sitzplatz in Bus oder Bahn oder auch nur ein Stuhl, einfach jede Sitzgelegenheit. Die nächste freie Sitzgelegenheit soll angezeigt werden.

Und nun schalten wir um  zu Diva’s Haarstudio !Ich mach nämlich Werbung für ein neues Haargel!

Kennt ihr das auch? Es gibt tausende Haargels auf dem Markt, aber nichts hält was es verspricht. Ich möchte euch heute ein ultimatives neues Produkt vorstellen.

Diva’s Haargel SUPERSTRONG 🙂

Bis bald Eure

Fast hätte ich es vergessen !

Unser Jubiläum!

Donna und ich hatten gestern unser einjähriges.

Vergessen hab ich das natürlich nicht, aber wir waren gestern viel unterwgs und danach hatte ich wirklich erst mal ne Mütze Schlaf nötig.

 

Vor einem Jahr , als Emma uns verlassen musste, brach für mich eine Welt zusammen.

Ich bin ja eh nicht die lebhafteste, aber nach Emmas Tod war überhaupt nichts mehr mit mir anzufangen. Ich lag nur rum und trauerte.

Auch Spaziergänge machten mir nicht mehr wirklich Spass. Ich ging nur mit , damit meine Menschenfrau nicht alleine gehen musste. Denn sie braucht ja ihren Auslauf ! 🙂

Ziemlich schnell stand für meine Menschen fest, das wir unbedingt ein weiteres Rudelmitglied benötigen.

Die Rasse stand ziemlich schnell fest. Ein Collie sollte es sein.

Also machte sich Menschenfrau im Internet auf die Suche nach Colliewelpen von seriösen , guten Züchtern.

Ich bekam einige Telefonate mit und sie hatte sich auch schon mit Züchtern zur Besichtigung derer Welpen verabredet.

Aber dann…..

stiess sie auf eine Anzeige, in der ein 4 Monate alter Collie noch eine vernünftige Bleibe suchte. In dieser Anzeige stand unter anderem: ‚ versteht sich besonders gut mit großen Hunden‘

Dieser Satz machte meine Menschenfrau neugierig. Sie rief dort an, durchlöcherte die Züchterin mit Fragen, noch und nöcher. Die Züchterin beantwortete ALLES sehr geduldig.

Irgendwie hatten wir ein richtig gutes Gefühl. Wir hatten zwar auch schon einen Termin mit anderen Züchtern vereinbart, aber dieser Hund machte uns neugierig . Wir wollten ihn kennenlernen, bevor wir uns die anderen Welpen ansahen.

So weit so gut. Es ging alles relativ fix! Wir lernten sie kennen und nach 10 Minuten stand für uns fest, das wir die anderen Züchter gar nicht mehr besuchen wollten, denn wir Alle wollten diesen kleinen Kampfcollie Donna , die damals noch Farina hiess haben. Wir haben nämlich auch ein Herz für ‚ Kampfhunde‘ !

Es passte alles hunderprozentig!

Erstmal ein ganz liebes Dankeschön an Lady ( Donnas Mutter) das sie uns ihr Kind anvertraut hat.

Und natürlich auch ein Riesendankeschön, an meinen alten Lieblingsspitzmaulfreund und Vater von Donna SAM!  Sam, ich weiss für Männer ist es besonders schwer ihre Töchter gehen zu lassen, aber ich hoffe du kannst gut damit leben. Ausserdem hast du ja nun mich als Vollblutweib dazugewonnen! 🙂

 ❤ Und ein weiteres DAnkeschön an Manuela und Volker, das sind die Oberaufseher, Fressensgeber und Putzen des Spitzmaulrudels! Ich bin glücklich das der kleine Killercollie hier ist und auch das ihr mich als reinrassigen Breitmaulcollie so lieb mit in euer Herz geschlossen habt! ❤

 

Auf diesem Bild war Donna das erste mal hier bei uns! Ängstlichkeit kannte sie nicht. Sie war absolut dreist und ein Draufgänger ( Ist sie eigentlich immer noch) 🙂

Ich zeigte ihr hier alles. Sie folgte mir bereitwillig.

 
Wir verstanden uns von der ersten Minute an prima. Dieses Video entstand am Morgen nach unserere ersten gemeinsamen Nacht.

Ich lebte wieder total auf, meine Menschen auch und auch die kleine Donna schien vom ersten Tag an glücklich bei uns zu sein. Sie brauchte gar keine Zeit um sich einzuleben. Sie fühlte sich sofort wohl.

Sie machte ihrem ‚Kampfcollie Ruf alle Ehre und legte mich immer wieder schnell auf den Rücken.

Sie durchlöcherte mich fast mit ihren kleinen spitzen Zähnchen. Besonders leiden auch heute noch meine Ohren, meine Schlabberlefzen und auch mein Po darunter. 🙂

Aber, Donna war nicht nur zum spielen zu uns gezogen.

Sie sollte auch arbeiten.

Der Ernst des Lebens ging für sie  schon ziemlich schnell los.

Erstmal musste sie sich an alle Geräusche unserer Umwelt etwas gewöhnen. Da wo sie bisher gewohnt hatte, war es wesentlich ruhiger als hier. Viel Verkehr, laute Autos, LKW’s, Busse kannte sie noch nicht und es war ihr anfangs etwas unheimlich.

Wir gingen überall mit ihr hin, zeigten ihr alles und ich sagte ihr immer, das sie keine Angst zu haben braucht, das das alles ganz normal ist. .)

Hier bin ich mit ihr das erste mal auf einer Fußgängerbrücke.

Unter uns fuhren Züge durch.

Hier sind wir an einer Bushaltestelle. Bus fahren gehört für uns zum Alltag.

Donna traute sich anfangs nie in den Bus zu steigen, sie wurde getragen. Das ein und aussteigen übten wir an einer Endhaltestelle.

Donna lernte alles ziemlich schnell. natürlich nur dank meiner Hilfe und Ruhe.

Auch an die Aufgaben eines Führhundes wurde sie von Anfang an spielerisch herangeführt.

Es soll für sie völlig normal sein, auf gewisse Dinge zu achten und es soll für sie völlig normal sein unsere Menschen an jeden Ort zu begleiten.

Sie hat in dem einen Jahr bei uns schon sehr viel gelernt und macht ihre Sache schon ziemlich gut.

Sicher gibt es immer noch Dinge, die sie lernen muss und Dinge die sich weiterhin festigen müssen, aber das Donnamädchen ist ja immer noch jung und hat noch Zeit.

Nun zähle ich mal ein paar Sachen auf, die so schon sehr zuverlässig macht.

– Bordsteine anzeigen

-Treppen auf und abgänge anzeigen

-Treppen suchen

-Bänke anzeigen

-Mülleimer anzeigen ( wobei sie manchmal in ihrer Euphorie Bank und Müll verwechselt 🙂 aber das kommt noch

– Tür anzeigen

– Tür suchen

– Aus bzw, Eingänge suchen

– Ampel suchen und anzeigen

– geradeaus führen und wenn Hindernisse im Weg stehen drumherum führen

– Nach Hause führen ( Das geht allerdings nur wenn wir nicht allzu weit von zu Hause weg sind, sie hat ja schliesslich kein Navi dabei) 🙂

Was sie noch nicht kann sind Höhenhindernisse und sie lässt sich hin und wieder noch von anderen Hunden ablenken, wobei sie zwar trotzdem das weiter macht was sie gerade soll, aber viel lieber würde sie mal zu dem anderen Hund und tut das auch mit ihrem leisem Colliegesang kund. 🙂

Auch findet sie oft unheimliche Gegenstände so gruselig, das die erstmall ‚Collielike ‚verbellt werden müssen.

Und gerade gestern haben wir selber alle bemerkt, das wir den Winter über nicht ganz soviel unterwegs waren wie sonst. Wir müssen wieder vermehrt in ganz fremde Umgebungen fahren. Denn sogar ich war gestern in einer wildfremden Umgebung zuerst etwas aufgeregt. Das legte sich dann aber wieder.

Aber wir  alle sind superglücklich mit dem was sie macht und wie gesagt, sie ist ja immer noch sehr jung und darf sich auch noch ihre Flausen aus dem Kopf wegspielen und toben! 🙂

Am allerbesten macht sie das ganze allerdings wenn sie mit der Menschenfrau alleine unterwegs ist und ich sie nicht ablenke oder eher durch meine Lahmheit aufhalte! 🙂

Ich bin halt ein Lahmarsch und ich steh dazu! 🙂

Ach Donna, wir sind alle HAPPY mit dir!

Schön das du bei uns bist!

Bis bald

Eure Diva

 

Der Blindenführhund als Hobby

Hört mal rein, das hab ich beim Haustierradio gefunden

Der Blindenführhund als Hobby Klick

 

Ich bin nicht ganz der Meinung dieses Tierarztes.

!. Welcher Blindenführhund kann eine rote von einer grünen Ampel unterscheiden?

Keiner!

 

2. Ein Führhund hat ganz viel Stress auszuhalten!

Für einen vernünftig ausgebildeten Hund ist das kein Stress. Er macht das gerne . Es ist eine andere Art der Arbeit, vergleichsweise mit Trickdogging oder Agility oder anderem Hundesport.

Selbst im Hundesport gibt es durch falschen Ehrgeiz der Besitzer häufig Stress!

 

3. Labradore und andere Retriever auch Schäferhunde sind geeignet

Ja, diese Rassen werden am häufigsten als Führhund ausgebildet aber es gibt auch noch ganz viele andere Rassen und auch Mischlinge die geeignet sind.

 

4. Blindenführhund nicht als Hobby

Alle Sehbehinderten / Blinde mit Führhund die ich kenne, haben ihre Hunde zwar als Hilfsmittel, aber gleichzeitig auch als Hobby. Ohne die Liebe zum Hund sollte man sich keinen Führhund anschaffen und eine verantwortungsvolle Führhundschule wird den Hund auch nicht in einen solchen Haushalt geben.

Fehlt die Liebe zum Hund, dann sollte man sich als Sehbehinderter oder blinder Mensch lieber allein mit dem Stock durch die Gegend tasten.

Die meisten Führhunde die ich kenne, haben sehr verantwortungsvolle Besitzer, die ihnen auch zum Ausgleich zur Führarbeit genügend  Freizeit und Freizeitbeschäftigung bieten.

 

Faszit: In den meisten Fällen ist es so, das Blindenführhunde erst ein Jahr in Pflegefamilien wohnen, dann in die Führhundschule kommen und erst nach der Ausbildung zu dem Blinden /Sehbehinderten Menschen kommen, aber  es gibt auch Ausnahmen.

Z.b. Das der Hund im ersten Jahr auch schon bei der Blinden / Sehbehinderten Person lebt , dann zur Führhundschule kommt und nach der Ausbildung wieder zurück.

oder

es gibt auch blinde / Sehbehinderte Menschen, die ihren Hund von vorneherein selber ausbilden.

Meine Menschenfrau ist da nicht die einzigste.

 

So, wir sind zwar Hunde bei fast Blinden….aber uns gehts SAUGUT.  Wir haben keinen Stress. Wir haben genügend Freilauf, wir dürfen mit anderen spielen und wenn wir wollen werden wir auch noch anderweitig beschäftigt.

Und wenn ich lieber pennen will, dann darf ich das auch!

Das musste mal gesagt werden!

Bis bald

Eure

Diva

Ich bin die geborene Warterin :)

Heute war unser  kleines Menschenkind mal mit uns und der Menschenfrau spazieren. Meine Menschenfrau fand das gut, denn sie meint ein bisschen mehr Bewegung schadet dem Kind auch nicht. 🙂

Ich fand das richtig cool, denn erstens hatte ich jemand dabei der mit mir Unsinn macht und zweitens hat das Menschenkind auch nicht den Rennschritt drauf den die Menschenfrau immer mit Donna vorlegt. Heute ging es mal richtig spazieren, nicht wie sonst, eher im Walking Thempo!

Wir haben ne richtig coole Waldrunde gedreht und ich durfte sogar ein bisschen im Tümpel spielen.

Auf dem nach Hauseweg kamen wir an dem Lieblingsklamottenladen meiner Menschenfrau vorbei und das Menschenkind wollte da unbedingt rein.

 Wir warteten zuerst vor der Tür mit der Menschenfrau.

Weil es dann aber etwas länger dauerte, gingen wir auch rein.

Wir hatten dann den Job die Kasse zu bewachen, wir legten uns dort nieder und warteten und warteten und warteten und warteten.

Menschenfrau probierte die verschiedensten Klamotten an, das Menschenkind stöberte und stöberte und stöberte und letztendlich hat dann das Menschenkind ne voll coole Jacke bekommen.

Donna musste das allererste mal soooooooooooo lange abgelegt im Laden warten. Bisher hat sie das nur in kürzerer Form geübt. Hat sie wieder mal super gemacht.

Ich find warten ja cool , zur Not könnte ich auch stundenlang warten wenn ich nen schönen Liegeplatz habe! 🙂

Ich bin die geborene Warterin!

Ich wär auch gut geeignet um die Kasse zu bewachen, wenn die Verkäuferin Kunden bedient.

Vielleicht sollte ich mich dort mal bewerben?

Bis bald Eure

P.S Heute war der erste Spaziergang nach langer Zeit in dem wir mal nicht nass geworden sind!

Cappy / Handy / Bilder

Nun hat meine Menschenfrau ein neues Handy und kommt  mit dem Ding auch besser als gedacht  zurecht ,aber nun bekommt sie die Bilder nicht mehr auf den Computer.  🙂

Trotzdem möchte ich euch die neuesten Bilder nicht ganz vorenthalten. Ich hab ihr ein bisschen geholfen und hab die Bilder erst bei Facebook vom Handy aus hochgeladen und dann wieder runtergeladen. 🙂

Mensch, das war ne Laderei! 🙂

Hier nun das erste Bild Donna bei ihrer ersten Arbeitseinheit im Führgeschirr . Es hat super geklappt. Sie brauchte aber nicht lange zu arbeiten, dann hatte sie wieder Freilauf. Die Trainingseinheiten im Geschirr werden jetzt Schritt für Schritt erhöht. In der Kürze liegt die Würze! 🙂 Donna soll ja schliesslich den Spaß an der Sache behalten.

Tja und dann fing für mich die Arbeit an. Wir sind nämlich jetzt unter die Reisbauern gegangen . Hier könnt ihr mich bei der Arbeit auf dem  örtlichen Reisfeld sehen. 🙂

Für diese Arbeit war Donna sich natürlich zu schade. Sie hat mir nichts, aber auch gar nichts geholfen. Das Madämmchen ist sich wohl zu fein dazu! 🙂

Und etwas sehr erfreuliches gibt es zu berichten. Menschenfraus Cappi ist wieder da.

Es wurde gefunden von Kims Herrchen. Der brachte es ehrlich wie er ist, zu uns zurück.

War ja klar, der wollte den Finderlohn 🙂 🙂 🙂

Meine Menschenfrau hatte eigentlich eher gedacht, das unsere Freundin Kim das Cappi findet, sie ist nämlich Cappi Fetischistin und klaut sogar den Menschen die Cappis vom Kopf.

Ausserdem findet sie bei fast jedem Spaziergang irgendwelche Hundespielzeuge. Bei uns hat sie mal Hasenohren aus dem Schrank geklaut. Ich glaub ja , das die Kim von ihren Menschen auf Sachensuchen und Diebstahl abgerichtet wurde. 🙂

Eigentlich hätte die Kim , ne ganze Tüte Hasenohren bekommen…wenn sie das Cappi gefunden hätte…..nun kriegt Kims Herrchen die Hasenohren….mal sehen ob sie ihm schmecken. Zum spülen gibts noch ein Fläschchen Wein dazu! 🙂

 

Eine nette Facebook und Youtube Bekanntschaft hat uns freundlicherweise schon ein neues Cappi direkt aus Norwegen geordert.

 Lieber Herr R. E.

Wir nehmen das Cappi trotzdem, dann hat sie mal eins zum wechseln! 🙂 Ausserdem will ich den Jojo kennenlernen, das ist auch so ein flusiges Spitzmaul! 🙂 Ich darf mich aber erst mit Jojo treffen, wenn ich nicht mehr heiss bin! 😦 Schade! Das gäbe doch bestimmt wunderschöne Breitmaulcollies! 🙂

Bis bald

Eure

Die neue Arbeitskleidung ist da, nun kann der Feinschliff beginnen!

Heute berichte ich euch nochmal ausführlich über meine besser Hälfte Namens Donna.

Wie ihr ja wisst befindet sie sich in der Seh-Hund Ausbildung. Für alle die nicht wissen was ein Seh-Hund ist, das ist ein Hund der SEHEN kann! 🙂

Spaß beiseite, ein Seh-Hund ist nichts anderes als ein Blindenführhund, oder im englischem auch Guide Dog genannt, unsere Menschenfrau gefällt nur einfach das Wort Seh-Hund und darum nennt sie das so! 🙂  Die ist halt manchmal etwas anders als andere :)und gibt die Namen die ihr gefallen.

 

 

                                                              

Donna hat schon ziemlich viel gelernt seitdem sie bei uns ist.

Die ersten Monate verbrachten wir eigentlich nur damit sie an Umweltgeräusche und  andere  Umwelt Situationen zu gewöhnen. Der Grundgehorsam, den jeder Hund können sollte kam natürlich auch nicht zu kurz.

So ging es öfters in die Stadt, auch mitten in die Großstadt Köln, Bahnhöfe, Bahnsteige, sie musste sich an vorbeifahrende Züge gewöhnen. Menschenmassen sollten ihr auch nicht fremd sein. Wir machten das alles sehr langsam und behutsam und steigerten den Schwierigkeitsgrad  langsam und behutsam. Öfters fuhren wir auch in völlig fremde Umgebungen. Sie sollte lernen nicht nervös zu sein und einfach alles cool und gelassen mitzumachen. Auch Personen mit Rollstühlen, Rollatoren, Krücken oder einfach Menschen die sich anders bewegten als andere musste sie kennenlernen.Andere Tiere lernte sie auch kennen, wir gingen immer mal wieder in den Wildpark wo es einiges Getier zu sehen gibt. Sie macht das alles sehr gelassen mit, nur die Katzen in unserer Nachbarschaft können sie hin und wieder etwas aus der Ruhe bringen. 🙂

Öffentliche Verkehrsmittel wie Bus und Strassenbahn kennt sie auch, selbst wenn sie überfüllt sind.

Baustellen und große und auch laute Maschienen sind ihr auch nicht fremd.

Untergründe, das heißt verschiedene Bodenbeläge kennt sie auch. Ihr ist es egal ob sie auf glatten Fliesen, normalen Beton, Kies, Plastik oder gar Gitterrosten läuft, selbst wenn der Boden wackelig ist, hat sie kein Problem damit.

Treppen kennt sie auch in allen Variationen und läuft sie auch, obwohl wir daheim immer mit dem Fahrstuhl fahren.:)

Sie kennt es shoppen zu gehen und sich ruhig hinzulegen bis die Menschenfrau irgendetwas ausgesucht hat. Sie kennt es mit in Restaurants oder Cafes zu gehen und sich dabei entspannt unter den Tisch zu legen bis es weiter geht.

Mehrmal in der Woche geht sie alleine, ohne mich, nur mit der Menschenfrau üben. (Ich bin froh, das ich bei diesem Quatsch nicht auch noch dabei sein muss. In der Zeit chille ich lieber oder ich mache EXTREMCOUCHING 🙂 )

Donna hat richtig Spaß daran, sie freut sich regelrecht wenn sie wieder was machen darf und meiner Menschenfrau macht das auch tierischen Spaß, dieses arbeitswillige Flusentier zu trainieren.

(Ich sags ja schon immer. Donna hat ein Aufmerksamkeitsdefizit Syndrom, sie will IMMER  im Mittelpunkt stehen und immer ALLES machen. Mir solls recht sein!)

Ausser das oben geschriebene hat sie folgendes gelernt:

Normaler Grundgehorsam ( Sitz, Platz, Bleib , Fuß….halt das übliche)

Ein paar Dogdancetricks kann sie auch, die sind aber nur zum Spaß.

Auf Kommando bellen ( Auch nur zum Spaß)

Linkes Pfötchen, Rechtes Pfötchen, Beide Pfötchen, Männchen, Krabbeln….

 

Und nun zum ernsten wichtigem Teil

– Bord- Bordsteinkante suchen und anzeigen

-Rüber- Straßenseite wechseln und wieder die Bordsteinkante anzeigen

– Treppe- nächste Treppe suchen und anzeigen. Hat eine Treppe mehrere  Podeste, muss sie immer wieder an der jeweiligen ersten Stufe stehenbleiben und diese anzeigen, egal ob es rauf oder runter geht.

– Bus- Bushaltestelle suchen

 -Bei einem Schnalzgeräusch meiner Menschenfrau soll sie entweder ein oder aussteigen.

– Such Bank- Nächste Sitzmöglichkeit suchen und anzeigen

-Tür- Nächste Tür anzeigen, in Geschäften den direkten Weg zum Ausgang

 -Müll- Nächsten Mülleimer suchen und anzeigen.

 -Lift – Nächsten Fahrstuhl suchen

-Ampel- Die nächste Ampel anzeigen.

 – Voraus- einfach geradeaus führen, solange nichts anderes verlangt wird

-Such Weg- Falls ein Hinderniss den normalen Weg versperrt, sucht Donna den kürzesten Weg daran sicher vorbei zu kommen.

Wenn ein Mülleimer direkt neben einer Bank steht, verwechselt Donna schonmal die zwei Dinge. Sie ist so eifrig und will  extrem schnell sein, das sie manchmal ohne zu überlegen den Mülleimer anstatt der Bank anzeigt. 🙂 Ha Ha HA. Stellt euch mal vor Frauchen setzt sich in den Mülleimer! 🙂 Aber das ist nicht schlimm. Donna ist noch jung und sie hat noch Zeit die ganzen Vokabeln weiterhin zu lernen.

Das ganze muß eh immer wieder , aber in kurzen Trainingseinheiten wiederholt werden. Besser sind häufige, aber kurze Wiederholungen, als weniger aber dafür ellenlanges Training. Wir hören immer sofort auf wenn es perfekt ist und schliessen die Übungen mit Riesen Lob ab und falls etwas nicht sofort gut klappt, ist es auch nicht schlimm, dann klppts beim nächsten Mal. 🙂

 

Dies alles hat sie bisher am Halsband oder im normalem Geschirr gelernt. Aber ab jetzt wird alles anders!

Wir bekamen Post aus Ungarn.

Ihre Arbeitskleidung ist angekommen!

Ein richtiges Führgeschirr mit Bügel. Es ist besser als wir gedacht haben. Meine Menschenfrau dachte das Teil sei viel zu schwer für unser smartes Donnalein, aber es sieht mächtiger aus als es ist. Es ist klasse!

Meine Menschenfrau hatte schon eingeplant, das sie Donna da ganz behutsam dran gewöhnen muss. Denn erstens ist dieses Geschirr etwas größer und vor allen Dingen müssen sich viele Hunde erstmal an den steifen Metallführbügel gewöhnen. Der erleichtert dem blinden Menschen zwar sofort zu merken in welche Richtung der Hund sich bewegt, ja man spürt sogar wenn er in eine andere Richtung blickt, aber als Hund muss man sich an ein solches Ding ja auch erstmal gewöhnen. Es gibt auch Situationen in denen man den Bügel mal loslassen muss und dieser dann auf dem Rücken des Hundes liegt, nicht jeder Hund mag das sofort und manche brauchen erst eine Eingewöhnungszeit.

Aber…

Unserer Donna, die stebigste Streberin die ich je kennengelernt habe, macht das gar nichts. Ihr ist das vollkommen Schnuppe! Sie posiert auch noch ganz stolz in ihrem neuem Arbeitsanzug. Sobald meine Menschenfrau das Geschirr in die Hand nimmt, kommt sie schon angewetzt!

Im sitzen, im stehen , im liegen und auch während des gehens, stört sie der Bügel in keinster Weise! ( Einfach nur genial dieser Hund !)

 

          

Sowas würde mir im Traum niemals einfallen.

Naja , jeder Jeck ist anders! 🙂

Und nun wird es ab nächster Woche mit dem Feinschliff der Seh-Hund Ausbildung im Führgeschirr losgehen.

Wir freuen uns alle.

Vielen Dank nochmal an

Julius-Gyula Sebő ( Chef von Julius K9 )

der uns das Geschirr zum Sonderpreis zukommen liess!

Und auch noch bedanken möchten wir und bei Donnas Züchtern, den Collies of Magic Memories, Manuela und Volker, das sie Donna und auch ihre ganzen anderen Welpen hervorragend aufgezogen haben und uns das kleine Flusentier damals trotz meiner Anwesenheit anvertraut haben. Ich glaube nicht jeder Colliezüchter würde seinen Welpen in einen Haushalt geben wo eine Bordeauxdogge lebt! Manche Menschen haben ja bezüglich meiner Rasse unnötige Vorurteile!

Bis bald , ein schönes Wochenende wünscht Euch

Eure

An unser Fell kommt nur noch Wasser und K9

Das meine Menschenfrau einen tierischen Leinen, Halsband und Geschirrfimmel hat, habt ihr ja bestimmt schon mitbekommen.

Uns ist das zwar ziemlich schnuppe. Ich finde den ganzen Krempel überhaupt sehr überflüssig. Wenn es nach mir ginge, ich bräuchte weder ein Halsband noch ein Geschirr, geschweige denn eine Leine.

Ich bin für Freikörperkultur. Ganz nackig lauf ich am liebsten rum!

Doch wir haben hier soviel Krempel, das wir fast täglich unsere Wäsche wechseln könnten! 🙂

Bei den Geschirren gibt es ja ganz tolle Firmen, die die Dinger nach eigenen Wünschen und nach Maß anfertigen. Das findet SIE klasse!

Bei den Herstellern mit Mode von der Stange, schwört Sie auf Julius K9!

Die sind die besten, sagt SIE! Keine Imitation dieser Geschirre kommt an die echte Julis K9  Qualität ran.

Aber nun, haben wir uns geschworen, an unser Fell kommt (fast)  nur noch Wasser und K9!

Dazu nun eine kleine Geschichte, die auf einer wahren Begebenheit beruht.

Vor einiger Zeit, gab es die Blindenführhundgeschirre von Julius K9 nur in diesem Design:

Wie sieht das denn aus?

Wie vom roten Kreuz!

Irgendwann schrieb meine Menschenfrau mal an den Hersteller von diesen Geschirren.

Sie schrieb ihm, das diese Geschirre als Blindenführhundgeschirre in Deutschland laut Strassenverkehrsordnung nicht anerkannt sind, da sie  nicht weiss sind.( Die werden in einem anderen Land hergestellt)

Kurze Zeit später gab es dieses Geschirr:

Ziemlich überrascht war darüber unsere Menschenfrau! War das Zufall?

Nun kommt der Hammer!

Meiner Menschenfrau ist dieses Geschirr auch mal wieder nicht recht! Immer hat die was zu meckern!

Sie findet es zu wuchtig für unser kleines Donnalein und die Taschen, die sich drauf befinden völlig unnötig. Taschen hat sie doch selber schon genug!

Na ja, eigentlich auch egal, da sie eigentlich gar nicht vor hatte Donna an ein solches Geschirr mit Führbügel zu gewöhnen.

Eigentlich….aber….da Donna ja noch ein junger Hund ist und sicherlich länger bei uns sein wird als meine Menschen gucken können, hat sie nun beschlossen auch den Rest von Donnas Ausbildung RICHTIG mit dem RICHTIGEM Geschirr zu machen.

Vor einiger Zeit hatte sie mal irgendwo gelesen, das es bald ein neues Führgeschirr von K9 geben solle, in der neuen IDC Form und auch ohne die überflüssigen Taschen. Sie fand das aber leider nicht mehr, wo sie das gelesen hatte, also wendete sie sich gleich direkt an den Hersteller und fragte dort direkt nach.

Dieser antwortete ihr sogar persönlich . Er sagte : ‚ Ja im Januar kommt ein neues IDC Julius K9 Blindenführhundgeschirr heraus, zuerst aber nur in Ungarn und dann erst später hier.‘

Hmm. Sie möchte unbedingt so schnell wie möglich damit anfangen Donna an das Geschirr zu gewöhnen um dann schliesslich die anderen Sachen mit dem Führgeschirr zu üben.

Sollte sie sich nun das plumpe mit den Taschen bestellen? Lohnt sich irgendwie nicht, wenn bald das neue rauskommt!

Daraufhin fragte sie den Hersteller, ob es irgendwie möglich ist , an ein solches Geschirr schon früher ranzukommen und ob sie es nicht in Ungarn bestellen könnte, oder ob er vielleicht ein gebrauchtes , bisheriges Geschirr hat, was sie kaufen könne um es dann zu benutzen bis das neue auch auf dem deutschem Markt ist?

Darauf hin antwortete der Hersteller:

Wir bekommen eins  zum Sonderpreis aus dem Testlabor aus Ungarn!

Ist das nicht geil?

Und nun haben wir beschlossen, an unser Fell kommt nur noch Wasser und K9!

Welcher Hersteller macht denn sowas?

Das der persönlich seine Kundenwünsche und Fragen beantwortet und darauf eingeht? Und das wir auch noch Ware aus dem Testlabor bekommen?

Einfach nur DER HAMMER!

 

KAUFT K9!   Kauft K9!    Kauft K9 ! 🙂

 

Danke Julius Gyula Sebö

 

Bis bald Eure

P.S. Vielen Dank an das  liebe Schlappohrudel und das liebe Joy Rudel für die schönen Weihnachtskarten. Wir haben uns sehr gefreut und ein tierisch schlechtes Gewissen, das wir gar nichts, keine einzige Karte verschickt haben.

Der Führhund-Was er leisten kann und muß

Wer sich für die Arbeit von Führhunden interessiert, sollte sich dies anhören und durchlesen.

Eine Hörprobe aus dem Film von Kathrin Backhaus

http://www.backis-welt.de/images/film.zip

und hier eine Beschreibung zum Film:

http://www.backis-welt.de/filmablauf.php

 

Bei uns ist es ein wenig anders. Da Donna nicht von einer Führhundschule kommt, sondern von unserer Menschenfrau selber nur zu ihren Zwecken ausgebildet wird.

Was ist anders?

Donna trägt kein Geschirr mit Bügel!

Sie mag das nicht! Sicher könnte man sie dran gewöhnen, aber meine Menschenfrau hält das nicht für nötig. 🙂 Für sie reicht ein normales Geschirr und die Leine wird relativ kurz gehalten wenn sie arbeiten muß.

Donna darf aber auch je nachdem wo wir sind an der Leine und im Geschirr schnuppern und sich auch lösen. Die Leine wird dann länger gelassen und das hat Donna auch verstanden.

Donna lässt sich noch zu sehr von anderen Hunden ablenken, das ist aber nicht schlimm, wir üben dran. Sie ist ja noch ein sehr junger Hüpfer und muss noch nicht perfekt sein.

In der Woche ist unsere Menschenfrau fast immer mit uns BEIDEN alleine unterwegs. Sie hält mich an der rechten Hand und Donna links, auch wenn ich dabei bin, macht Donna das was sie tun soll sehr gut.

Anders ist es Sonntags. 🙂 Da geht unser Menschenmann auch mit und meine Leine wird von ihm gehalten. Das irritiert Donna etwas , sie ist ein wenig verunsichert und guckt immer was ich mache. Auch da üben wir dran.

Geht meine Menschenfrau aber von Anfang an mit Donna alleine aus dem Haus ist sie sehr zuverlässig und selbstsicher. Das Mädchen hat keine Angst ohne mich, da wir das von Anfang an immer wieder geübt haben! 🙂 Auch größere Ausflüge mit Bus und Bahn meistert Donna sehr gut ohne mich.

Andersherum, wenn Donna allein zu Hause sein soll und ich mit der Menschenfrau mitgehen soll, das findet Donna nicht so prickelnd! Donna ist nicht gern allein zu Haus, man kann das auch schonmal an ihrem Gejammer hören. 🙂

Was kann Donna sonst schon so?

Sie zeigt zuverlässig Bordsteinkanten an. (Das ist für meine Menschenfrau sehr wichtig)

Sie zeigt zuverlässig Treppen an (auch sehr wichtig) Auch bei längeren Treppen zeigt sie schön jeden einzelnen Treppenabsatz an, egal ob es hinauf oder hinunter geht.

Türen ( Ausgänge) zeigt sie zuverlässig an, besonders wichtig bei Glastüren und bei der von meiner Menschenfrau gehassten Drehtüre!

Fahrstühle zeigt sie auf das Kommando ‚Lift‘ an.

Bushaltestellen und auch den Buseinstieg zeigt sie perfekt an, legt sich dann ruhig hin und wartet auf das schnalzende Geräusch meiner Menschenfrau , wenn wir aussteigen sollen.

Hindernisse die im Weg stehn umgeht sie (fast )  🙂 immer zuverlässig.

Sie kann auch Bänke und Mülleimer anzeigen, das finden wir aber nicht sooo wichtig.

Höhenhindernisse kann sie noch gar nicht. Das ist auch sehr sehr schwer das einem Hund beizubringen.

Gar nicht ist eigentlich gelogen. Etwas kann sie schon. Sie weiß z,b das sie nicht unter Stangen oder Schranken herlaufen soll wenn sie an der Leine ist, das macht sie auch nicht, aber Höhenhindernisse wie runterhängende Äste , die erkennt sie nicht. Meine Menschenfrau hat halt hin und wieder mal ein Stück Baum im Gesicht! 🙂 🙂 🙂

Sie kennt alle Bodenuntergründe die es so gibt und geht problemlos drüber.

Grundsätzlich haben wir aber eigentlich mehr Freizeit als Arbeitszeit und wir verbringen sehr viel Zeit offline im Wald, auf dem Feld und auf den Rheinwiesen. Dabei schalten wir auch komplett ab und entspannen uns!

Wenn wir ohne Leine unterwegs sind, dann sind wir Hunde wie jeder andere und dürfen auch spielen und toben wie jeder andere,  nur dürfen wir nicht zu weit von unseren Menschen weglaufen. Sie müssen uns sehen und /oder hören können

Ich kann nur sagen:

SCHÖN IST UNSER LEBEN!

Und wenn ihr denkt, ich würde nur auf meiner faulen Haut liegen, oder auf meinem Dickarsch sitzen, dann habt ihr aber falsch gedacht!

Ich kann das nämlich auch alles, ich mach das aber nur wenn ICH Lust darauf habe. Bin halt ein kleiner Sturkopf! Ausserdem bin ich meinen Menschen zu langsam, bis ich ersteinmal reagiere sind die schon längst irgendwo gegen gelaufen! 🙂

Aber…

Ich bin jetzt Haushaltshilfe. Ich mache total gerne Schranktüren und Schubladen zu, dabei bin ich sogar ziemlich zügig, das kennt man sonst gar nicht von mir.

Ausserdem mache ich total gerne Dogdance Tricks!

Ich bin das tanzende Elfchen! Wirklich! Das macht mir auch total Spaß! Wir müssen uns unbedingt mal dabei filmen lassen. Ihr werdet staunen wie beweglich ich Elfchen sein kann. Wenn ICH will, aber das will ICH meistens! 🙂

Wenn wir den Dogdance Kram üben muss einer von uns immer ausgesperrt werden. Wir reissen uns darum, jeder will als erstes und das meiste machen. Wirklich zum schief lachen. Donna wird meist so hektisch dabei, das sie alles was sie schon kann fast gleichzeitig machen will nur um ein Stück Wurst abzusahnen. Wenn das falsch ist, kriegt sie nichts und wird dann immer wütend! Ich lach mich schlapp über diese Hektikerin.

In der Ruhe liegt die Kraft, das meinte doch schon Konfuzius! 🙂

Nun denkt ihr vielleicht wir wären total überforderte Hunde!

Hmm! Nein so schlimm ist es noch nicht!

Ich hab bisher noch keinen Burnout bekommen!

🙂

Bis bald

Eure

Donna allein in Köln

Donna war heute mit der Menschenfrau auf Stadtrundfahrt in Köln.

Die sind erst mit dem Zug gefahren , ‚zur ‚Schähl Sick‘ so nennen die Kölner die ‚falsche‘ , nämlich die rechte Seite des Rheins.

Das  Stadtteil dort heißt Deutz . Da hat sich die Menschenfrau erstmal etwas verlaufen.

Mit der Schähl Sick hat sie es eh nicht so, sie kennt sich dort nicht so gut aus und ausserdem sah es durch jede Menge Baustellen dort ganz anders aus als sonst.

Donna lief einfach mit, sie ließ sich nicht beeindrucken.

Nach einer ganzen Weile rumirrerei, fragte sie dann eine Passantin, wie sie denn zur Hohenzollernbrücke käme.

Diese hatte wohl tierische Angst vor Donna , das sie beim erklären immer drei Meter rückwärts ging. Angst vor Donna??? Was hätte die denn gemacht wenn ich auch dabei gewesen wäre? Schreiend weggelaufen wär sie wahrscheinlich?Oder hatte sie etwa Angst vor meiner Menschenfrau???Sie sieht doch immer erst nach Mitternacht so aus:

Bald waren sie dann auch auf dem richtigem Weg.

Brücke und Dom sind schon zu sehen! 🙂

Die Hohenzollernbrücke wird auch Liebesbrücke genannt. Hier hängen Verliebte aus der ganzen Welt ein Schloss als Zeichen ihrer Liebe hin. Die ganze Brücke hängt schon voll.

Manche lassen sich auch etwas besonderes einfallen.

Donna fand die Schlösser ziemlich uninteressant. Auch die Züge die über die Brücke rollten und den Boden zum vibrieren brachten, interessierten sie wenig.

Der Dom und der Brunnen vor dem Dom empfand Donna auch nicht wirklich als Sehenswürdig 🙂

Auch diese komischen Menschen, die sich hin und wieder etwas bewegten interessierten sie nicht wirklich.

 

Donna freute sich dann aber tierisch mich wieder zu sehen. Sag ich doch schon immer, ich bin eine sehenswerte Sehenswürdigkeit! 🙂

Ich bin eigentlich froh das ich nicht mit musste. Erstens war ich da überall schon so oft und zweitens , gefällt es mir hier in Dormagen viel besser als in Köln . Ich glaub der Donna und meinen Menschen auch!

L.G. bis bald Eure Diva

 

P.S. Die Ladys schlafen auf der Couch und die Arbeiter auf dem Boden. So gehört sich das doch, oder?

Nein! Ich lass sie doch immer mit auf die Couch, aber Donna liegt manchmal lieber auf dem Boden.

Später haben wir dann noch gemeinsam einen Superschönen Regenspaziergang gemacht. Wir waren alle schön nass. Nasses Fell, nasse Hosen, nasse Schuhe, hat richtig Spaß gemacht.

Freitag vormittag

Es ist schönes Wetter und es ist Sturm und Drang Zeit auf dem Wochenmarkt.

Ich hasse es eigentlich wenn es so voll ist, gehe lieber früher einkaufen, weil es dann überall leerer ist, aber was macht man nicht alles dafür  um einen auch in Menschengewimmel gelassenen Hund zu bekommen.

Heute ist richtig viel los.

Und ausserdem sind richtig viele blöde Hunde unterwegs.

Hier gibt es soviele nette Hunde, aber heute haben wohl nur die seltsamen Ausgang.

Auf dem Markt wurde Donna schon einige male von anderen Hunden ohne Grund einfach nur so, richtig böse angeknurrt und fast angefallen.

Donna blieb schön bei mir, reagierte so, wie ich es mir wünschte, nämlich fast gar nicht, ausser das sie etwas erschrocken guckte.

Nachdem wir das was wir brauchten hatten, machten wir uns wieder auf den Rückweg, durch die Rathhausgalerie.

Auch da wieder seltsame Hunde und seltsame Besitzer.

Fast draussen….nur noch die Drehtür.

Wir gehen durch und genau vor der Drehtüre stehen drei tratschende  Damen mit ihren noch viel lauteren und nicht gerade freundlichen Hunden.

Ein Gekläffe und Geknurre, einer von ihnen ist an einer fast unkontrollierten Flexileine und stürmt schon auf uns zu. Im letzten Moment höre ich ein lautes RATSCH, die Dame hatte wohl doch noch den Stop Knopf der Leine gefunden.

Wir gingen ca 10 meter weiter, dort ließ ich Donna dann sitzen.

Sie sollte einfach nur sitzen bleiben und sich den Trubel ansehen.

Sie machte das superbrav.

Da kommt doch plötzlich die Dame mit dem schlimmsten Hund, der immer noch wie ein irrer knurrte und kläffte auf mich zu . Der Hund zog so an der Leine, das er nur auf den Hinterbeinen lief.

Sie fragte:

Ist das ein Mädchen?

Ich: Ja!

Sie, können wir mal probieren, vielleicht spielen die beiden ja. Meiner ist nicht agressiv er flippt hier in der Stadt immer so aus! ( Kleine Bemerkung. Wir standen an einer Hauptverkehrsstrasse , wie sollten die Hunde dort, an der Leine spielen? )

Ich : Nein. Mein Hund darf jetzt nicht spielen, wir üben gerade.

Die Frau fand das überhaupt nicht nett von mir und ging meckernd , natürlich mit immer noch nicht agressivem, aber knurrenden hysterischen Hund von dannen. 🙂

Boah! Da krieg ich Wut!

Ich hab nichts gegen Hundekontakte, nein im Gegenteil ich förder das und möchte das meine Hunde soviele Kontakte wie möglich  zu anderen Hunden haben.

Aber bitte mit den anderen, netten die hier auch wohnen!

Obwohl, die Hunde können ja leider auch nichts dafür , das sie so sind. Eigentlich können sie einem leid tun.

L.G.

Anja

Punkte, Gewitter & Seh-Hund Donna

H A L L OHallo I H R ihrL I E B E Nlieben

L E S E RLeser

W I RWir

W Ü N S C H E NwünschenE U C HEuchE I N E NeinenS C H Ö N E NschönenT A GTag

Das war Braille Schrift

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War bei euch auch ein Gewitter?

 

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 Ein Seh-Hund

So sollte es NICHT sein:

und so auch nicht:

Bilder: http://www.karikatur-studio.de/

das wäre auch nicht so gut:

So etwas würden meine Menschen mir zutrauen, ist das nicht enttäuschend wie sie von mir denken. So schlimm bin ich doch gar nicht.

 

 

Heute erzähl ich euch mal etwas von Donnas Lernerfolgen.

Der einfache Grundgehorsam sitzt soweit. Muss aber noch gefestigt werden und auch unter Ablenkung geübt werden.

Donna zeigt zuverlässig, auch ohne das man etwas sagt Bordsteinkanten an. Ist man ein paar Meter von der Kante entfernt und man sagt :‘ Such Bord‘ geht sie schnurstracks auf die nächstgelegene Bordsteinkante zu und bleibt dort stehen.

Bei Treppen das gleiche, mittlerweile geht sie alle Treppen und zeigt sie auch schon an.

Das  Zielobjekte lernen macht ihr richtig Spaß, darum üben wir das jetzt in der nächsten Zeit viel.

Sie kann schon ‚ Bank‘ und zeigt sie an. Das sieht dann so aus:

Wir sind gerade dabei, das Zielobjekt ‚ Müll‘ zu lernen. Donna soll den nächsten Mülleimer anzeigen:

Schaut wie stolz sie schaut! 🙂

 Diese Übungen machen wir im Moment noch in relativ geringem Abstand zu den Zielobjekten. Der Abstand wird später vergrößert. Alles  üben wir zwar mehrmals täglich, aber nur ganz kurz,  nur minutenweise  wird geübt und wenn es richtig gemacht wurde, wird sofort wieder aufgehört und es ist wieder Tobe und Freizeit. Belohnung gibts natürlich auch, eine mündliche, in Worten und eine zum fressen. 🙂

Diese weiteren Zielobjekte wird sie dann noch in der Zukunft lernen: Tür, Automat,Ampel, Brief (kasten), Bus (haltestelle)

Das Zielobjekt ’nach Hause‘ hat sie schon von ganz alleine gelernt. Immer wenn wir kurz vor ‚zu Hause ‚waren sagten wir ‚ Nach Hause‘ und vor der Eingangstür gab es   immer eine Belohnung. Ihr solltet mal sehen wie eilig die es manchmal hat nach Hause zu kommen:)

 

Das geradeaus führen üben wir am Anfang hier:

Das ist ein idealer Weg dafür. Gerade, asphaltiert und mit wenig Ablenkung .Donna muß lernen ohne zu schnüffeln geradeaus zu laufen. Dabei wird sie am Geschirr gehalten und soll auch ziehen.  ( Wenn sie nicht führen soll, wird sie Immer am Halsband gehalten)Wenn sie das gut macht wird  sie mit Stimme gelobt, ein paar Meter gegangen. Noch bevor sie durch irgend etwas anderes abgelenkt wird wird das Geschirr losgelassen und sie wird ganz doll gelobt.

Alles , wirklich alles wird in Mini Schritten und nur kurz geübt, dafür aber immer mal wieder, so festigt sich das gelernte am besten.

Das hört sich alles viel an, ja Donna hat auch schon viel gelernt, aber für sie ist es Spiel und Spaß. Sie macht das mit Freude. So sollte das auch sein!

Donna ist das beste was uns passieren konnte !Für mich und auch für meine Menschen! Besser gehts nicht!

 

Lieben Gruss und bis bald

Eure Diva

Fahrstuhl mit Aussicht

Donna ist ein absoluter Rudelhund!

Es liegt in der Natur des Collies, das sie am liebsten ihr ganzes Rudel auf einmal bei und um sich haben möchte.

Ausserdem kennt Donna es ja auch nicht anders.

Hatte sie in ihrer Spitzmaulfamilie, doch immer mehrere Spitzmäuler um sich herum.

Ja und hier hat sie ja immer mich Breitmaul um sich.

Na ja, nicht immer, aber fast immer.

Im Rudel ist Donna am glücklichsten, das merkt man ihr deutlich an!

Aber trotzdem, muss sie, ob sie will oder nicht, jeden Tag ein wenig alleine mit der Menschenfrau unterwegs sein.

Sie freut sich immer sehr, wenn es raus geht, aber trotzdem kommt sie mich auch dann wenn sie allein gehen soll immer mal fragen ob ich nicht mitkommen möchte.

Ich sag ihr dann immer: Nee Mädchen, ich schlaf lieber noch ne Runde, ich kann das schon alles, da musst du jetzt alleine durch!

Noch machen die ja nur Pipikram.

Verschiedene Orte und Gegebenheiten kennenlernen und dabei gelassen bleiben.

An Baustellen vorbei oder hindurch gehen, auch wenn da irgendwelche laute oder erschreckende Geräte sind,

oder auch mal einfach an einer Hauptverkehrsstrasse in der Hauptverkehrszeit an einer Bushaltestelle sitzen und Leute und Fahrzeuge beobachten.

Oder an der Schule vorbei gehen und gucken was da alles rein und rauskommt, oder auch an Kindergärten, die kleinen haben oft so komische Fahrzeuge die man mal begutachten muss.

Oder auch einfach in der Fußgängerzone sitzen , liegen oder gehen.

Auch an anderen Hunden einfach vorbei gehen, auch wenn man lieber ne Runde spielen würde . Dafür ist später Zeit!

Brücken,  verschiedene Treppen, verschiedene Bodenbeläge , Drehtüren, elektrische Türen…..das alles sollte Hund kennen.

 

Oder…oder….oder….Da gibt es sehr viel worüber sich Menschen oft gar keine Gedanken machen, es aber für einen Hund gefährlich erscheinen kann, wenn er dies nicht kennt!

Ein sich im Wind bewegender Plastikeimer, kann z.b sehr gefährlich für einen Hund aussehen! 🙂

Wie ihr lest, alles noch Pipikram, das kann doch jeder.

Donna macht diesen Pipikram sehr gut und sehr gerne mit.

Mittlerweile vertraut sie auch unserer Menschenfrau und ich muss ihr nicht immer erst bestätigen das das alles ungefährlich ist.

Ich hab ihr erklärt, das sie der Menschenfrau ruhig glauben kann. Die macht schon nicht etwas mit  uns , was uns schaden könnte.

Nun da Donna eigentlich schon das meiste in unserer direkten Umgebung kennt, wird der Schwierigkeitsgrad langsam gesteigert.

Demnächst muß sie allein  an für sie nicht bekannte Orte.

Aber erstmal durfte sie mit dem gläsernen Karussell fahren. Ach ne, das ist ein Fahrstuhl!

 

 

Wa, da guckste aber Donna, ein Fahrstuhl mit Aussicht!

Ist doch schön wenn man sieht wo man hinfährt oder?

 

Die macht das echt schon sehr gut und vor allen Dingen auch gerne!

Schön das wir hier in unseren direkten Umgebung soviele Sachen zum üben haben.

 

Und wenn die zwei dann wieder nach Hause kommen….dann bin auch ich ausgeschlafen und dann geht hier erstmal wieder richtig die Post ab!

Bis bald

Eure Diva

Jeck, jecker, am jeckesten!

Wie die meisten von Euch wissen, ist unser Rudel ja ziemlich Jeck.
Einer ist jecker als der andere.
Das ist völlig ’normal‘ hier.
Aber unsere Donna , die scheint die jeckeste von uns allen zu sein! 🙂
Dieser Hund ist sowas von unnormal, das meine ich nicht böse, hier ist ja keiner normal! 🙂

Warum?

Für diese Treppe, die schön mit Teppich belegt ist, angenehm für Hundefüßchen, brauchte sie eine Woche um sich da hoch oder runter zu trauen.

Und für diese, absolut gefährliche, unangenehme Gittertreppe, brauchte sie eine Sekunde.

Eigentlich sollte sie diese Gittertreppe nur mal sehen.

Sie sollte sehen wie ich da hoch und runter gehe, aber die kleine jecke wollte unbedingt mit!

Versteh das mal einer!

Im nu lief sie die Treppe hoch und auch wieder runter.

Zu schnell um ein vernünftiges Foto davon zu machen, weil meine Menschen überhaupt nicht damit gerechnet haben.

 

Das ist doch echt jeck, beim Teppich stellt sie sich so an und das Gitter ist ihr total egal!

Ich hab für diese Gittertreppe Monate gebraucht!

Aber es kommt noch jecker!

 

Größenwahnsinnig ist sie auch noch!

 

Es war Futterzeit in meiner Hütte.

Donna, der kleine Vielfrass, steht schon beim klappern der Näpfe bereit.

Ich lass sie erst mal das Futter in Ruhe in die Näpfe tun, lasse es mir vornehm servieren….ich möchte auch mindestens einmal gerufen werden….besser noch zwei oder drei mal….bevor ich mich dann mit schlürfenden Gang in Bewegung setze und zum Futternapf schleiche.

Erst wenn ICH da bin…..bekommen wir es serviert.

Natürlich möchte ich Gesellschaft beim essen und mindestens einer von meinen Menschen setzt sich daneben und wünscht mir einen ‚ Guten Appetit‘.

Dann prüfe ich erst mit meinem großem Riechorgan, ob es mir genehm ist , was es heute gibt!

Manchmal verzieh ich das Gesicht als wäre es ein Haufen Sch….!

Meine Menschen: Komm Diva….ess doch was….damit du groß und stark bleibst……!

Dann esse ich , ganz langsam….. erst lecke ich da nur ein bisschen dran rum…..dann nehm ich mal den einen oder anderen Bissen……wenn ich dann einmal dabei bin….fresse ich es dann meistens langsam und ruhig auf, oft lasse ich aber auch Reste drin, manchmal pack ich es auch gar nicht an.

Ich bin auch jeck! Ich weiß!

Donna hat ihren Napf immer im nu leer gefressen und blitzeblank geleckt.

Dann geiert sie schon immer zu mir rüber!

 

Mir fällt des öfteren mal etwas daneben, Donna hält das dann schön sauber indem sie das gekleckerte direkt abholt.

Da sag ich noch nichts zu! Ich möchte ja schließlich einen sauberen Fressplatz haben!

Gestern war das wieder so. Mehrmals holte sie sich das daneben gekleckerte ab, aber dann…..dann wollte sie sogar mit aus MEINEM Napf essen.

Ich knurrte mal richtig ernst!

Das darf ich in so einer Situation, sagen meine Menschen!

Ich kann mir doch von dem kleinem Spitzmaul nicht alles gefallen lassen.

Sie wich kurz zurück….um dann ganz schnell wieder an meinem Napf zu stehlen!

Ich knurrte noch böser und machte zeitgleich einen kleinen Scheinangriff!

So! Donna! Jetzt müsstest du es kapiert haben, das das MEIN Napf ist!

Aber……

Die ist absolut Größenwahnsinnig!

Da versuchte das kleine 5 Monate alte 14 kilo schwere Spitzmaul, doch mich die fast 2 Jahre alte 55 Kilo schwere Diva mit einem biestigen Angriff vom Futternapf zu vertreiben!

Meine Menschenfrau ließ einen Brüll…..ich erschreckte mich total….und dachte erst die meint mich…… aber nein….dieser Brüll war für Donna gemeint…..die versuchte mein Futter zu fressen.

Donna kapierte sehr schnell das soetwas GARNICHT geht!

Zur Strafe liess ich noch etwas vom Futter übrig und sie traute sich auch gar nicht mehr an den Napf ran zu gehen…auch nicht als ich weg war.

Dreist die kleine!

Die kann froh sein, das ich mir soviel gefallen lasse!

Andere Hunde würden sie viel schneller in ihre Schranken verweisen!

Von Emma hätte sie längst ne Runde ‚Kasalla‘ bekommen, da bin ich mir sicher.

Nicht jeder lässt sich so auf der dicken Nase rumtanzen wie ich!

Ich bin froh , das meine Menschen immer ein Auge mit drauf halten, allein mit der, wäre ich bestimmt erzieherisch total überfordert!

 

Bis bald aus diesem Irrenhaus

Eure Diva

Shopping Donna

Donna war heute alleine mit der Menschenfrau shoppen.

Als erstes lernte sie wie man sich vernünftig am Bankschalter anstellt, denn ohne Kohle, kein shopping! 🙂

 

Anschliessend setzten meine Menschenfrau sich auf eine Bank inmitten unserer Fußgängerzone und Donna durfte Leute beobachten.

Es kamen viele vorbei, normale Fußgänger, Menschen mit Krücken, oder Rollatoren, Menschen im Rollstuhl, Menschen mit Kinderwagen und auch eine ganze Kindergartengruppe.

Donna findet es schön Leute zu beobachten. Sie lag ganz entspannt und guckte.

Anschliessend wurden wieder Treppen geübt.

Diesmal die Treppen vor unserem Rathhaus.

Diese Treppen geht Donna ohne zu zögern rauf und runter, obwohl sie diese das erste mal benutzte.

Wir glauben sie mag Betontreppen am liebsten, aber egal, ob sie will oder nicht, alle Treppen müssen geübt werden, ich musste da auch durch!

Ja und dann…gings zum shoppen in den Bettwäscheladen.

Donna hat heute Monatstag 🙂 . Sie wird heute 5 Monate alt und zur Feier des Tages durfte sie entscheiden welche neue Kuscheldecke wir für unser Hundesofa bekommen.

Sie entschied sich für eine grau- schwarze in Leopardenoptik.Die hat nen guten Geschmack die kleine! Gefällt mir auch! Da wirken wir bestimmt für die Rüdenwelt ziemlich erotisch drauf! 🙂

Hier, ich beim Probeliegen:

Na, wie wirke ich auf dem Leopardenmuster ?

Eigentlich wollte meine Menschenfrau nach dem Kauf der Decke direkt wieder nach Hause, aber wie das nun mal ist mit den Weibern….traf sie Kims Frauchen und die gingen dann noch in seelenruhe einen Kaffee trinken und quatschten, während die arme Donna halb verdurstet unter oder neben dem Tisch lag oder saß!

Zu Hause angekommen, stürzte sich Donna direkt auf mich. Ich mußte sie mit einem richtig ernstgemeinten Knurrer mal zurechtweisen.

Immer langsam….. mit den Rotweindoggen, mein Kind!

 

Ja…und dann kam etwas was Donna noch nie erlebt hatte!

Donna allein zu Haus!

Donna war noch nie wirklich ganz alleine! Ohne Menschen zwar schon, aber in ihrer alten Heimat hatte sie ja dieses ganze Spitzmaulrudel und hier bei uns hatte sie bisher ja immer noch mich.

Schluss mit lustig, auch für dich kleines Spitzmaul fängt der Ernst des Lebens an. 🙂

Es passte ihr gar nicht als sie sah das die Menschenfrau nur meine Leine und mein Halsband nahm.

Sie wollte mit, hätte sich fast vorgedrängt um zuerst rauszukommen.

Nee, nee, so geht das nicht! Du wartest hier!

Ich ging dann mit der Menschenfrau raus. Wir waren ganz leise und lauschten ob sie etwas anstellt oder laut rumplärrt, aber ausser ein ganz kurzes Jammern war nichts zu hören.

Wir gingen etwas raus, eigentlich nur zum Pipi machen, nach ca 10 Minuten schlichen wir uns wieder ganz leise ins Haus!

Horchten….nichts zu hören….hat sie klasse gemacht…und angestellt hat sie auch nichts!

Klappt doch! Dann wird bestimmt demnächst die Zeit gesteigert!

Weil alles so gut klappt, setzte die Menschenfrau noch einen drauf….sie nahm sich den Regenschirm und lief damit durch die Wohnung! Die spinnt doch die Alte!

Ich konnte früher keine Regenschirme leiden und bellte sie immer an, aber der Donna scheinen Regenschirme egal zu sein.

So und nun zum guten Schluß noch ein bisschen Diva TV.

Donna ist krank, ziemlich krank, sie leidet an ADHS – Aufmerksamkeits  Defizit Hyperaktivitäts Störung, oder wie seht ihr das?

Für mich ist das eindeutig ADHS !

Bis bald

Eure Diva

LAAAAANGWEILIG …….

Hier gibt es zur Zeit fast täglich das gleiche….Wasser ….Rhein….Sand….aber das ist das beste was man bei diesem sommerlichen Wetter zur Zeit machen kann, finden wir!

 

Während ich ne Runde mit ganz Ladylike übergeschlagenen Beinen chillte,

kämpfte Donna mit den Teppichmilben. 🙂

Denn solch eine Treppe, die mit Teppich belegt ist, ist sehr gefährlich, die Milben rotten sich zu Armeen zusammen und  wollen arme kleine Collies angreifen.

Donna merkte das natürlich sofort und hatte ordentlich Schiss in ihrer haarigen Hose! 🙂

Tja, mein Mädel, das musste wohl noch etwas üben!

Später erklärte ich ihr dann wie man Kneipp Anwendungen richtig macht.

 

Donna: ‚ Diva, jetzt zeig mir doch mal bitte wie das richtig geht! ‚

Diva: Dann komm erst mal ins Wasser!

Diva: O.K. So ist es richtig, mein kleines Spitzmaul! Jetzt immer schön hin und her gehen!

Donna: Geht das auch mit hüpfen?

Donna: Oder auf zwei Beinen, das macht doch viel mehr Spass!

Diva: Es hat keinen Zweck mit dir, du wirst die Kneipp Anwendungen nie richtig machen. Lass uns mal Platz und Bleib üben!

BLEIB! Hat SIE gesagt, du bist ja schon auf dem Weg aufzustehn!

O.K, so kannste auch bleiben. Ich glaub SIE sieht das nicht!

Mal sehn ob es IHR auffällt wenn ich aufstehe. Ich glaub nicht, sie übersieht das bestimmt!

Soll das etwa ein Collie sein?

Sieht eher aus wie ne Bisamratte!

Bis bald Eure

Diva

Donna wird Seh-Hund

Donna ist nun nun erst 2,5 Wochen bei uns und es kommt uns schon fast so vor als wär sie schon immer da!

Sie macht sich echt gut!

Und weil sie sich in der kurzen Zeit schon so gut macht, haben meine Menschen noch einiges mit ihr vor.

Jetzt muss sie schuften, das hat sie davon, sie würde mal besser etwas mehr auf schwerhörig machen, wie ich, dann haste voll den Lenz!

Sie soll noch mehr Seh-Hund  Fertigkeiten lernen als Emma konnte. Die arme Donna tut mir jetzt schon leid!

Da es erwiesen ist, das die Augen unserer Menschen nicht besser werden, sondern es sich mehr und mehr verschlechtert, ist es eine große Hilfe, wenn zumindest ein Hund da ist der diese Arbeit kann und auch gerne macht.

Zur Zeit müssen sich unsere Menschen gegenseitig ‚Blind vertrauen‘ 🙂

Machen sie aber auch gerne!

Na ja, noch sehen sie ja etwas!

Die ausführliche Bildbeschreibung finden Sie unter dem Bild.

Emma hat ja zuerst viele Jahres ihres Lebens als normaler Familienhund, Reitbegleithund, Agilityhund und was weiss ich noch alles gelebt und ihre Führhundsachen erst viel später gelernt. Manches war , obwohl sie sehr gelehrig war, schwer ihr beizubringen u.a. das Führen, hat sie doch jahrelang gelernt nicht an der Leine zu ziehen, die Führung dem Menschen zu überlassen . Es war schwer ihr beizubringen, das sie beim Führen sogar ziehen darf und soll. Man musste sie immer wieder dazu ermuntern und schön loben wenn sie schön vorausging.

Ausserdem sollte mit einem Führhund kein Hundesport wie z.b. Agility gemacht werden, da er lernen soll um die Hindernisse herum zu gehen und nicht einfach drüber zu springen.

Da Emma aber immer Riesen Spaß daran hatte, haben wir eigentlich trotzdem bis zum Schluss etwas Fun Agility mit ihr gemacht.Meine Menschenfrau hat aber auch immer noch Spaß daran, obwohl sie schon selber öfters über die Hindernise geflogen ist, weil sie sie nicht gesehen hat! 🙂

Aber  SIE hat nun beschlossen, das Agility den besser Sehenden zu überlassen! Finde ich gut! So ein rumgehetze muss ja auch wirklich nicht sein.

Donna wird nun bestmöglich auf ihre zukünftige Arbeit vorbereitet.

Noch muß sie ausser den normalen Grundgehorsam noch nicht viel lernen. Sie darf erstmal erwachsen werden, aber in der Zeit in der sie Erwachsen wird, wird sie soviele unterschiedliche Orte und Gegebenheiten wie möglich kennenlernen.

Als sie zu uns kam, war sie noch eine kleine Waldschrätin :), kannte noch keinen Verkehr, den hat sie inzwischen kennengelernt und es macht ihr auch nichts mehr aus.

Täglich muss sie mit unserer Menschenfrau ne Runde alleine raus um verschiedene Dinge ohne mich als Bodyguard kennenzulernen und als normal zu empfinden.

Ich finde das cool, weil wenn die beiden weg sind, hab ich mal richtig Zeit mich richtig in Ruhe zu entspannen.

Donna  hat in den 2,5 Wochen schon einiges gelernt.

Sie ist super leinenführig geworden. Es war anfangs eine kleine Katastrophe, Donna lief immer hektisch nach links und rechts und ich dachte ich dürfte das dann genauso machen. Soll sich die Menschenfrau doch die Arme verknoten, sie sind doch lang genug.

Ich muss zugeben, mittlerweile ist Donna schon besser leinenführig als ich 🙂

Wenn wir alleine mit der Menschenfrau unterwegs sind und wir vernünftig an der Leine gehen sollen, soll Donna immer links und ich immer rechts neben ihr gehen. Donna macht das mittlerweile schon von alleine, mich muss man manchmal dran erinnern. Was kann ich denn dafür das ich Alzheimer habe? Keiner hat Mitleid mit mir!

Das ‚Sitz‘ macht sie schon super und das ‚Platz‘ auch. Die nächsten Lektionen sind  ‚ Bleib‘ dann kriegen wir vielleicht auch endlich mal ein schönes gemeinsames Bild zustande ,  als nächstes folgt dann ‚ Steh‘.

Donna hat Spaß am lernen logo, so verfressen wie die ist, sie tut für ein Leckerlie oder für ein hellgesprochenes ‚ FEIIIIIIIN‘ auch alles. umso mehr Spaß macht es der Menschenfrau mit ihr zu üben.

Sie wird aber auch keinesfalls überfordert. Die Übungseinheiten sind immer nur kurz, minutenweise und dann ist wieder Zeit zum spielen, toben oder auch zum ausruhen.

Sie hat auch sehr schnell kapiert das man an einer Bordsteinkante stehen bleiben muß, sie macht es sogar manchmal schon freiwillig und wird dann immer extrem dafür gelobt. Die alte Schleimerin, sollen ie mich doch dran erinnern , das man da stehen bleibt, die wissen doch das ich Alzheimer habe.

Treppen kannte sie auch noch nicht, sie geht aber mittlerweile flache Treppen rauf und runter. Wir werden in der Zukunft aber noch viele unterschiedliche Arten von Treppen mit ihr üben.

Vor unserem Fahrstuhl hatte sie am Anfang auch Angst, geht aber nun schon rein als wär sie im Fahrstuhl geboren.Bald wird sie bestimmt den gläseernen Fahrstuhl kennenlernen. Wir sind gespannt auf ihre Reaktion.

In den Bus einzusteigen haben wir erst an einer Endhaltestelle geübt, ohne laufenden Motor klappte das auch schnell.

Mittlerweile steigt sie aber auch bei laufendem Motor in den Bus ein.

Ins Auto traut sie sich nicht alleine einzusteigen, das kommt aber bestimmt noch. Wenn sie einmal drin ist, hat sie gar keine Angst, nur das einsteigen ist noch nicht ihr DIng.

Dagegen steigt sie in die S- Bahn wie nichts, auch ein vorbei fahrender Zug erschreckte sie nicht, sie guckte nur interessiert hinterher.

Auch den langen weißen Stock hat sie schon kennengelernt , zuerst wollte sie damit spielen, aber nachdem ihr gesagt wurde das man damit nicht spielt , ignorierte sie ihn einfach, sogar als er mit klappernden Geräuschen über den Boden pendelte.

Sie muss noch einiges an Umweltreizen kennenlernen. Sachen die sie noch nie gesehen hat, verunsichern sie zuerst, sieht sie es dann aber weitere male , macht es ihr nichts mehr aus.

In unserer Stadt ist sie mittlerweile total gelassen. Wenn unsere Menschenfrau irgendwo zum quatschen stehen bleibt, legt sie sich auch im Gewühl gelassen daneben und wartet ab bis es weiter geht, auch wenn ich nicht dabei bin.

Das hört sich jetzt alle nach viel Arbeit und Strenge an, ist es aber nicht, wir haben nach wie vor auch trotzdem viel Freizeit und Spaß, wie ihr auf folgenden Bildern sehen könnt.

Hier waren wir mit unserer Freundin Kim unterwegs.

Hey Him, wo ist denn die Diva?

Hier bin ich, los kommt, schnell zum Wasser!

Kommst du mit Kim?

HIIILFE, ich seh nichts, das Gras ist so hoch!

Kim ist ein richtiger SEEHUND, Wasser ist ihr Element und es macht richtig Spaß zu sehen welche Freude sie daran hat. Typisch Labbi!

Ich geh nur soweit rein wie ich stehen kann, auch Kim kann mich nicht überreden endlich den Freischwimmer zu machen!

Wer ist hier wohl mal wieder die Schleimerin? Ich nicht! 🙂

Die meisten von Euch kennen ja meinen Spitznamen Elfchen, ich finde das der sehr gut zu mir passt, aber Kims Frauchen hat seit heute auch einen ganz tollen Spitznamen für mich, nämlich BAMBI ! 🙂

Meine Menschenfrau hat sich schief gelacht und sie findet auch das ich aussehe wie Bambi.

Hmm. Keine Ahnung! Ich kenne Bambi nicht!

Ich glaube ich werde gleich mal googeln, wer denn überhaupt Bambi ist.

Bis bald

Eure Diva

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