Zombies , Untote , Halbtote

Hallo ihr lieben

Ich wohne ziemlich zentral , mitten in unserem kleinen Städtchen!

Das hat den Vorteil , das ich den Rhein zu Fuss erreichen kann und das ich die Bushaltestellen in alle Richtungen direkt vor der Nase habe . Trotzdem ist es hier relativ ruhig , denn meine Menschenfrau sagt immer unser Städtchen sei eigentlich ein Dorf und das ist auch gut so.

Es gibt aber einige Tage im Jahr , wo hier etwas los ist .

Dieses Wochenende z.b  wieder war die Nächte der ‚Zombies und Untoten ‚!

Hier fand nämlich die ‚Dormagener Biermeile ’statt .

Tja , mir geht diese Biermeile am Ar… vorbei , denn ich mag kein Bier !

Nun zu unseren ERlebnissen in den letzten zwei Nächten mit den Untoten und Zombies!

Tag 1

Unser letzter Gassigang . Es ist ziemlich spät Abends . Es war schon nach Mitternacht . Ich wollte ja schon viel früher gehen , denn ich weiss das diese Zeit gefährlich wird , aber meine Menschen waren nicht früher zu bewegen. Ich sagte ihnen noch , wehe ihr habt wieder Schiss vor den Untoten!

Wir gehen entspannt den Grünstreifen unserer Strasse entlang . Ich mach mal hier Pipi , mal da Pipi , bin nämlich eine Rüdin. Ich schnuppere sehr interessiert und entdecke den Duft von meinem Erzfeind , pinkel da auch nochmal drüber .

Donna war schon mit der Menschenfrau ein paar Meter weiter .

Es war stockdunkel , das viel zu schwache Licht der Strassenlaternen wird durch das dichte Laub der Bäume noch mehr gedämpft das unsere Menschen gar nichts mehr visuell wahrnehmen können.

Wir gehen um die nächste Ecke , eigentlich wollten wir zu dem kleinen Wiesenstück , doch plötzlich ….Donna entdeckte den Untoten zuerst und fing fürchterlich das bellen und knurren an . Ich kam ihr sofort zur Hilfe und sah ihn dann auch . Wir bellten und knurrten und waren gar nicht mehr zu beruhigen.

Unsere Menschen haben sich tierisch erschrocken , weil sie gar nicht wussten warum wir so aufgeregt waren.

Wir wechselten die Strassenseite . Wir hörten dabei aber nicht auf mit bellen und knurren. Donna regte sich so auf , ich sags euch , die stand kurz vorm Herzinfarkt! 🙂

Meiner Menschenfrau kam das sehr komisch vor , denn wir bellten und knurrten ganz anders als wir es eigentlich tun , wenn wir z.b einen unbekannten Gegenstand in der Dunkelheit auf dem Weg sehen.

Sie tastete sich bewaffnet mit ihrem weissen Stock  in der einen und Donnas Leine in der anderen Hand langsam vor und ging darauf zu , was auch immer wir da anbellten und knurrten. Der Menschenmann leuchtete mit seiner Taschenlampe dorthin.

Da musste irgendetwas sein . Da war sich Menschenfrau ganz sicher . Denn sie kennt uns Hunde und Reaktionen zu gut !

Sie hatte auch kurz vorher etwas plätschern gehört, sonst vernahm sie aber kein Geräusch.

Meine Menschen , die vorher noch beide ziemlich müde waren wurden auf einen Schlag hellwach!

Dort sass ein Mensch , im Schneidersitz und ziemlich weit vornüber gebeugt !

EIN UNTOTER!!!

Meine Menschen sprachen ihn an , erst leise dann lauter ….keine Reaktion !

Sie wollten einen Krankenwagen rufen , aber natürlich hatte keiner ein Handy dabei!

Wer rechnet auch damit , das man nachts einen Untoten trifft für den man den Krankenwagen rufen muss?

Mein Menschenmann stellte sich mitten auf die Strasse und versuchte die nächsten Radfahrer die kamen anzuhalten um sie nach einem Telefon zu fragen damit man den Krankenwagen rufen kann. Die Radfahrer fuhren aber einfach im grossem Bogen weiter . Wahrscheinlich dachten sie mein Menschenmann wäre auch ein Untoter!

Dann kamen die nächsten Radfahrer und Menschenmann vewrsuchte wieder sein Glück . Auch sie fuhren erst an ihm vorbei! Dann brüllte er ihnen hinterher : ‚Wir brauchen Hilfe! Schauen sie mal hier! ‚ und zeigte auf den Un toten der da versteckt am Mäuerchen sass !

Sofort kamen die Radfahrer zurück!

Es war ein junger Mann und eine junge Frau!

Der Mann reagierte absolut vorbildlich! Er sprang vom Rad ab . lief zu dem Untotem , schlug ihn ins Gesicht das es nur so klatschte , sprach ihn dabei an….aber null Reaktion!

Er legte ihn in die stabile Seitenlage , zog ihm seine Zunge hervor , überprüfte Puls und Atmung , zuerst stellte er nichts fest doch dann merkte er das es ganz schwach war .

Mein Menschenmann hatte derweil schon mit dem Handy der jungen Frau den Krankenwagen angerufen , die dann auch bald kamen.

Hach , war das ein aufregender Abendgassigang!

Wir waren alle gar nicht mehr müde und nun hellwach!

Diese Geschichte ereignete sich vorgestern.

Gestern bei unserem letzten Gassigang , der wieder ziemlich spät war . Sahen wir nur Zombies!

Hinter uns liefen sie wankend und brummelnd hinter uns her , sie waren aber sehr sehr langsam und dann kam uns eine Gruppe von drei anderen wankenden Zombies entgegen!

Puhhhh, waren wir froh als wir wieder zu Hause waren!

20140717_071153

Ich wünsch euch einen schönen entspannten Sonntag , ohne Zombies und Untoten!

Eure Diva

 

 

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Über Donna & die blinden Simulanten

Donna packt aus ! Donna erzählt Geschichten und zeigt Bilder aus ihrem Leben mit ihren beiden blinden Simulanten

Veröffentlicht am 27. Juli 2014 in Allgemein und mit , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 12 Kommentare.

  1. Boah, wie aufregend!! Aber sei mal ehrlich, ohne Handy geht man doch nicht aus der Wohnung – oder? Dem Untoten habt ihr bestimmt das Leben gerettet. Vor Zombies hätte ich wohl Angst 😦
    Aber ab morgen ist wieder ALLES wie immer – zum Glück 🙂
    Liebes Wuffi Isi, die in einer Sackgasse wohnt, und manchmal sogar von den „Geistern“ an Halloween vergessen wird.

  2. Wie aufregend! Zum Glück ist ja alles nochmal gut gegangen. So einen untoten möchte ich nicht treffen!

    Schlabbergrüße Bonjo

  3. Puh, nach so einer Abendrunde hätte ich kein Auge mehr zubekommen. Ein Glück, dass es bei uns weder Untote noch Zombies gibt. Ohne euren heldenhaften Einsatz wäre der Untote jetzt womöglich kein UNtoter mehr… Daran darf man gar nicht denken!
    Ich wette, dass deine Menschen künftig nicht mehr ohne Handy aus dem Haus gehen. 😉
    Liebe Grüße,
    Lotta

  4. Ihr seid ja echte Lebensretter! Respekt!

  5. Untote und Zombies :mrgreen:
    Du hast aber auch immer aufregende Erlebnisse liebe Diva…
    LG
    Ute

  6. Wie fürchterlich. Hilfe zu holen ist oft schwer. Die ersten Radfahrer sind unmöglich gewesen. Hoffe, es geht der betreffenden Person wieder besser.

    Ich hasse dieses maßlose Trinken…
    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke

    • Hallo Sabine und Socke
      Es war zwar dumm das der erste Radfahrer weitergefahren ist , aber ein bisschen verstehen kann ich es auch . Bei dem was heute alles so passiert , würde ich vielleicht auch nicht mitten in der Nacht irgendwo anhalten wenn mich einer anspricht! Ich hasse diese Sauferei auch! L.G. Diva

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