Belohnung oder Bestechung ?

Meine Menschen arbeiten viel mit Leckerchen ( bei mir nützen die zwar nicht immer etwas, da ich nicht bestechlich bin 🙂 ), aber hin und wieder nehme ich auch das eine oder andere. 🙂

Wenn wir neue Sachen lernen, bekommen wir für JEDE Ausführung etwas leckeres, später wird die Dosis wieder etwas abgebaut, als Lob gibt es IMMER ein ‚ FEIN‘ und die Leckerchen kommen sporadisch.

Meine Menschen haben damit gute Erfahrungen gemacht. ( Und wir hören auch wenn sie keine Leckerchen in der Tasche haben)

Es gibt aber genauso Leckerchengegner.

Im Prinziep ist es ja die Sache jeden einzelnen Menschen, wie er seinen Hund zu was bringt.

Aber hier habe ich einen interessanten Artikel gefunden:

Belohnung oder Bestechung- Leckerchen sinnvoll einsetzen 

(  Klick)

Besonders gefallen hat mir dieser Abschnitt des Artikels,

Zitat:

Mein Hund soll es für mich tun, nicht wegen der Leckerchen.“

Wenn Sie so denken, fragen Sie sich mal ganz ernsthaft folgendes: Warum sollte Ihr Hund eigentlich jederzeit ohne zu zögern auf Ihren Ruf hin kommen oder im Regen Platz-Bleib machen, obwohl er doch viel lieber mit seinen Hundefreunden spielen oder nach Mäusenschnuppern würde?

Etwa weil er Sie so liebt oder aus Dankbarkeit, weil er es bei Ihnen doch so gut hat? Willkommen in der Wirklichkeit! Ihr Hund ist ein Tier und hat als solches keinerlei Begriff von „Pflichtgefühl“, „Dankbarkeit“ und ähnlichem. Er wird nicht auf viele seiner Bedürfnisse und normalen Verhaltensweisen verzichten und statt dessen Ihren Kommandos gehorchen, nur „weil er Sie liebt“.

So eine Beziehung würde nicht einmal unter Menschen auf Dauer funktionieren. Und unter uns gesagt – würden Sie etwa täglich zur Arbeit gehen, wenn es kein Gehalt gäbe, nur weil Ihr Chef ein so netter Mensch ist?

Na bitte!

 

Was sagt ihr dazu? Bekommt ihr Leckerlies?

Eure Meinungen interessieren mich.

Bis bald

Eure Diva

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Über Donna & die blinden Simulanten

Donna packt aus ! Donna erzählt Geschichten und zeigt Bilder aus ihrem Leben mit ihren beiden blinden Simulanten

Veröffentlicht am 31. August 2011, in Allgemein. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 18 Kommentare.

  1. Guten Morgen Diva,
    als „betroffene“ Beaglebesitzerin lautet meine Antwort ganz klar: „JA“.
    Tayler hatte „natürlich“ eine Grundausbildung, dort wurde auch mit Leckerchen „gearbeitet“.
    Wenn wir zum Freilauf in den Park gehen, habe ich immer eine kleine Tüte mit frischer Fleischwurst mit.
    Tayler gehorcht sehr sehr gut, läßt sich ohne Probleme abrufen (auch beim spielen oder „stöbern“ gehen) und ist zuverlässig. Dafür wird er mit einem „Leckerchen“ belohnt.
    Jeden Tag muss er auf der Wiese seine Gehorsamsübungen absolvieren (Bleib, Platz Sitz), auch dafür gibt es eine Belohnung.
    Viele Hundbesitzer haben mich angesprochen, dass sie selten einen Beagle gesehen haben, der sich so gut abrufen lässt und ohne Leine läuft.
    Ich kenne Beagle-Halter, deren Hunde nur an einer Schleppleine laufen „dürfen“, das ist für mich nicht „artgerech“.
    Daher ist es für mich vollkommen ok, ihn zu belohnen, natürlich wird die Fleischwurst vom Futter abgezogen.
    Viele Grüße Mona und Anhang

    • Toll, das sich Tayler so gut aus jeder Situation abrufen lässt. Ich kenne wenige, eigentlich keinen Beagle bei dem das so gut funktioniert, die meisten die ich kenne dürfen nur selten oder nie von der Leine.Vielen Dank für deine Meinung.
      L.G. Diva

  2. Ich oute hiermit mein Fußvolk als Leckerlibeutelträger und mich als Fressbacke, der damit wie ein schweizer … naja … ein japanisches Uhrwerk funktioniert. Ich bin doch nicht bescheuert und mach den ganzen Gehorsammist mit, für gar nüscht!!! So geht es och nicht! Die können mir ruhig was vom regulären Futter (Möhren, Banane und den anderen Dreck) abziehen. Aber meine Leckerli, auch Verdienstfutter genannt, müssen sein. Basta!

  3. Als Katzenfreundin und auch Hundeliebhaberin kann ich nur sagen, dass meine Kitten keine Leckerlies bekommen, sie sind irgendwie zu dick, vielleicht auch die Rasse, aber nebenbei gibt es nichts.
    Zwei mal am Tag Futter und dabei kommen sie noch nicht einmal auf 300g.
    Nein keine Leckerlis, sie bewegen sich auch nicht mehr viel.
    Bei einem Hund ist das schon anders…dem würde ich garantiert ein Leckerli geben… 😆 ♥

  4. Huhu Diva.
    Auch hier bei uns gilt: Arbeit gegen Leckerli. Kerstin hat immer irgendwelche Leckerli in der Tasche (frag nicht, wie oft sie die Dinger auch schon völlig aufgeweicht aus der Waschmaschine gefriemelt hat *g*).
    Wir üben auch oft wenn wir unterwegs sind und Kerstin sieht es auch so, wie oben im Artikel beschrieben. Belohnung für getane Arbeit, besonderes Gehorsam (nicht brüllen, z.B.) usw.

    Liebes *wau*
    die Smilla

  5. Wir sind Vögel. Wir bekommen keine Leckerlis. Wir wissen gar nicht, was das ist. Die Mia neigt zur Korpulenz und mich lässt so ’n Zeug kalt. Stattdessen kriegen wir klare Kommandos und Lob, wenn wir was gut machen. Das dann allerdings konsequent (auch wenn unsere Putze deswegen dauernd „feeeeiiin“ vor sich herleiert wie nicht ganz dicht). Bei uns klappt das Konditionieren also auch ohne kulinarische Bestechung. Meine Putze findet das sehr angenehm.

    • das fnde ich sehr gut, denn da kann deine Putze das Geld was sie für Leckerlies spart in deine Spardose schmeißen, umso schneller hast du die Kohle für deine Garage zusammen! 🙂
      Danke für deine Meinung
      L.G. Diva

  6. Den Artikel und deine Gedanken dazu finde ich sehr interessant! Ich sehe das so: Trotz aller Vermenschlichung und auch, wenn wir natürlich unsere Rudelmitglieder sehr mögen, ist für uns immer die Frage gestellt: Wo ist die positive Bestärkung einer Aktion? Da gibt es Artgenossen, für die ist der „Jagd- und Schnüffeltrieb“ so stark, dass da nur schönste Leckerchen eine stärkere Belohnung dastellen und andere, die schon für eine Streicheleinheit alles stehen und liegen lassen. Da muss halt jeder schauen, wo er/sie steht. Und besonders wichtig ist natürlich die Intensität der Bindung! Wenn die besonders gut ist, wird auch ein Jagdverbot vom „Boss“ gleich eher akzeptiert. Alles eine Frage der Teamarbeit!
    LG, Enya

    • Die Intensität der Bindung spielt natürlich auch eine Rolle, aber ich glaube einem ECHTEM Jäger, ist es trotz guter Bindung nicht immer einfach.
      Ja, es gibt auch andere Mittel zur Bestärkung oder Belohnung, für die einen eine Streicheleinheit, für die anderen ein FEIIIIN, für manche toben,oder andere freuen sich über ein Spielzeug am meisten, das sollte man je nach Hund entscheiden finde ich. Eine Belohnung muß auf jeden Fall sein und es sollte das sein, worüber der Hund sich am meisten freut.
      In diesem Artikel ging es aber rein um Leckerlie, weil ich mich manchmal wundere, wieviele Leute doch strikt gegen Leckerlies sind.
      Danke für deine Meinung.
      L.G. Diva

  7. Hallo Diva,
    so ganz unwissenschaftlich sagen wir: JA
    Und damit du was zu lachen hast, beim Abrufen aus irgendwelchen Situationen ruft Frauchen nicht mehr unsere Namen (hat nie funktioniert) sondern sie ruft: KEKS
    Was denkste wie schnell wir da sind.
    Liebe wauzis von Emma und Lotte

  8. Ich lach mich krank, der Satz: Mein Hund soll es für mich tun……. .
    Ich finde immer das sind sehr egoistische Menschen oder solche die in ihrem Umfeld nichts zu sagen haben.
    Bei uns gibt es auch Leckerlies und warum nicht. Jeder Mensch bekommt auch sein Geld wenn er arbeiten geht, oder nicht? Oder sagen diese Menschen dann auch, „Ich mache das für meinen Chef“.
    LG
    Marlis

  9. Hi Diva,
    wir haben auch manchmal Leckerligatsch in der Waschmaschine…
    Allerdings sind wir eher die Beutel und Geletträger. *g*

    Ich glaube, wir haltens wie ihr. Zuerst viel, dann immer weniger und immer sporadischer. (undurchschaubarer)

    Eine zeitlang haben wir versucht nur mit Spiel zu belohnen – hat bei den Beagles aber nicht wirklich zufriedenstellend geklappt.
    Bei Turnieren haben wir nur die Stimme und unsere kurz streichelnden Hände dabei, das funktioniert auch. Beim Training dafür, wird aber immer noch mit großem Hallo UND meistens LECKERCHEN aufgelöst.

    Sportfährten werden bei uns mit Leckerlis gelegt. Natürlich nicht in jeden Schritt – aber doch so einiges. (Wir sind erst am Anfang) Schleppfährten mit Kuttelfleck gab es aber eigentlich auch mit Futterbelohnung (den Kutteln am Ende der Fährte).

    Einem Beagle der eine Wildspur hat ist in den meisten Fällen jedes Leckerli egal. Das heißt die Leckerlischiene ist also sicher kein alleiniges Alheilmittel den Hund zu belohnen, ihn aufmerksam zu machen.

    Aber ganz ohne, das kann ich mir nicht vorstellen. Besonders dann, wenn wir etwas neues lernen oooder wenn ich ihnen z.B. „schmackhaft“ machen möchte sich entspannt auf dem aufblasbaren Sessel im Pool treiben zu lassen… (O.K., doofes Beispiel. Aber es hat geklappt)

    Leckerlis müssen bei uns übrigens nicht handelsübliche Pasten ,Trainies oder Keksis sein. Es können auch mal z.B. Gurken oder Apfelstückchen für eine Übung genommen werden, die weniger Kalorien haben.

    LG, Klarissa

  10. Ha und ob es bei uns Läckerli gibt! Bei Übungen IMMER und auf Spaziergängen bei Kommandobefolgung auch. Seit Klein-A-Yana dabei ist sowieso! Für Grundgehorsam werden sie jetzt allerdings langsam ein bisschen weniger..
    Dick werden wir deshalb nicht, denn sie werden bei der Fütterung angerechnet.
    Also Frauchen würde sich als Geizkragen fühlen, wenn sie unsere tollen Aktionen nicht belohnen würde.
    wedelwedel Hayka und A-Yana

  11. Hi Diva, ich, der ich ja ein Hund im Katzenfell bin, erwarte selbstverständlich Leckerchen, wobei das mit dem gehorsam sein und gehorchen sollen, nicht funktioniert, denn da bin ich ganz und gar Kater 🙂 Dein PIT

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