Hört mal rein, das hab ich beim Haustierradio gefunden
Der Blindenführhund als Hobby Klick
Ich bin nicht ganz der Meinung dieses Tierarztes.
!. Welcher Blindenführhund kann eine rote von einer grünen Ampel unterscheiden?
Keiner!
2. Ein Führhund hat ganz viel Stress auszuhalten!
Für einen vernünftig ausgebildeten Hund ist das kein Stress. Er macht das gerne . Es ist eine andere Art der Arbeit, vergleichsweise mit Trickdogging oder Agility oder anderem Hundesport.
Selbst im Hundesport gibt es durch falschen Ehrgeiz der Besitzer häufig Stress!
3. Labradore und andere Retriever auch Schäferhunde sind geeignet
Ja, diese Rassen werden am häufigsten als Führhund ausgebildet aber es gibt auch noch ganz viele andere Rassen und auch Mischlinge die geeignet sind.
4. Blindenführhund nicht als Hobby
Alle Sehbehinderten / Blinde mit Führhund die ich kenne, haben ihre Hunde zwar als Hilfsmittel, aber gleichzeitig auch als Hobby. Ohne die Liebe zum Hund sollte man sich keinen Führhund anschaffen und eine verantwortungsvolle Führhundschule wird den Hund auch nicht in einen solchen Haushalt geben.
Fehlt die Liebe zum Hund, dann sollte man sich als Sehbehinderter oder blinder Mensch lieber allein mit dem Stock durch die Gegend tasten.
Die meisten Führhunde die ich kenne, haben sehr verantwortungsvolle Besitzer, die ihnen auch zum Ausgleich zur Führarbeit genügend Freizeit und Freizeitbeschäftigung bieten.
Faszit: In den meisten Fällen ist es so, das Blindenführhunde erst ein Jahr in Pflegefamilien wohnen, dann in die Führhundschule kommen und erst nach der Ausbildung zu dem Blinden /Sehbehinderten Menschen kommen, aber es gibt auch Ausnahmen.
Z.b. Das der Hund im ersten Jahr auch schon bei der Blinden / Sehbehinderten Person lebt , dann zur Führhundschule kommt und nach der Ausbildung wieder zurück.
oder
es gibt auch blinde / Sehbehinderte Menschen, die ihren Hund von vorneherein selber ausbilden.
Meine Menschenfrau ist da nicht die einzigste.
So, wir sind zwar Hunde bei fast Blinden….aber uns gehts SAUGUT. Wir haben keinen Stress. Wir haben genügend Freilauf, wir dürfen mit anderen spielen und wenn wir wollen werden wir auch noch anderweitig beschäftigt.
Und wenn ich lieber pennen will, dann darf ich das auch!
Das musste mal gesagt werden!
Bis bald
Eure
Diva
Hi Diva,
logo bin ich natürlich ganz deiner Meinung. Das Einzige, woran du vielleicht nicht gedacht hast, ist dass der Tierarzt Bernd eine Ampel meinte, die Geräusche macht. In Berlin gibt es gaaanz viele davon und DAS kann Hund natürlich lernen.
Ich bewundere deine Menschenfrau eh, was sie Donna alles beibringt.
Liebes Wuffi Isi
Hi Isi
Geräusche kann aber auch der Blinde selber hören. Ich habe auch noch nie davon gehört das dies einem Führhund beigebracht wird. Die Hunde müssen aber auf den Verkehr achten und sollen auch den Befehl zum überqueren der Strasse verweigern, wenn ein Fahrzeug sich nähert. Das kann Donna aber ( noch ) nicht! Die verweiigert nix und macht immer ALLES! Bis sie mal beide plattgefahren werden……! Spass! Die Menschenfrau hat ziemlich gute Öhrchen!
L.G. Diva
Hallo Diva,
Emma´s Vorgängerin, eine Mittelspitzhündin, konnte sich nach der Ampel richten. Wir wohnten damals noch in der Stadt und mussten jeden Tag zweimal eine Straße mit Ampelregelung überqueren. Ich weiß nicht, ob sie wirklich rot und grün unterscheiden konnte (glaube ich fast nicht), ich vermute sie konnte unterscheiden wo das Licht brennt. Ob oben oder unten. Auf jeden Fall habe ich es öfter ausprobiert. Wollte bei Rot rüber gehen, keine Chance. Auch bei Grün stehen bleiben funktionierte nicht. Es war wirklich verblüffend.
Übrigens haben wir hier im Ort einen Großpudel der ausgebildeter Blindenführhund ist.
Liebe Grüße vom Emma und Lotte Frauchen
Hmm. Das ist ja ein Ding! Ich denke auch das sie sich gemerkt hat wo das Licht brennt und vielleicht auch ob die Autos stehen oder fahren. Ja Pudel sind auch sehr gut geeignet, die sind supergelehrig.
L.G. Diva
Hey Diva , Als Meine Mama noch klein war, da hatte Sie mal einen Spitzmischling, der brachte Sie morgens immer zur Schule…. Er schaute immer danach was andere Menschen an einer “Ampel ” machten. Blieben die stehen, wartete er auch. Liefen die Leute , ging er mit .Und er wechschelte nie die Straßenseite bevor er mußte.
Der Hund wußte immer wo er hin wollte u. was er wollte. War schon ein ganz schlauer… Mama hat IHN Nie ganz vergessen, selbst nach soooo vielen Jahren nicht.. Einen Fehler hatte der Tobby, Männer die er nicht mochte,denen hat er immer an die Hosenbeine “Gepinkelt”.. Das kannst DU zum Glück ja nicht,,,,,
Wäre ein Wunder wenn Du dein Bein heben würdest.
und schon habe ich mich von Dir wieder verführen lassen. Alte SORRY LADY
Junge Pappnas
Spitze sind ja auch ganz schlaue Hundchens! Aber das mit dem ans Bein pinkeln ist aber nicht schön!
L.G. Diva
Hallo Diva, und ob Blindenführhunde Stress haben! Die Arbeit ist überhaupt nicht mit Trickdogging oder Agility zu vergleichen. Der Führhund arbeitet im Geschirr, muss seine Ganggeschwindigkeit anpassen und der Straßenverkehr und die oft sehr laute Umwelt sind stressig genug. Ich führe als (menschlicher) Begleiter manchmal blinde Menschen und bin nach einiger Zeit total schlapp. Weißt Du, wie man sich da konzentrieren muss? Dabei habe ich ungefähr die gleiche Größe wie die blinden Menschen. Um Dich in die Situtation des Führhundes zu versetzen, stell Dir mal vor, Du führst einen 3 m großen Blinden durch eine Stadt und er darf nirgends drüberstolpern, und anlaufen. Nach einer Stunde machst Du dann einen Konzentrationstest. Wetten, da schneidest Du ganz mies ab
Liebe Grüße Gloria
Hallo Gloria
Klar kann ein Führhund auch Stress haben, jenachdem wo man sich mit ihm bewegt. Aber nicht jeder Führhund muss täglich durch die Grossstadt. Und selbst wenn, dann sind es Hunde die daran gewöhnt sind. Für sie ist es es Routine und sie bekommen auch genügenden Ausgleich dazu.Auch die Führhundschulen suchen die passenden Hunde für die jeweiligen Bedürfnisse der Blinden aus.
Ich kann mich sehr gut in die Situation eines Führhundes versetzten, ich renn ja selber immer mit zwei Fast Blinden durch die Gegend. Und ich sehe es an meiner Kumpelin Donna, das ihr die Arbeit Spass macht!
Warst du schonmal auf einem Hundeplatz und hast dort überehrgeizige Menschen gesehen, die ihren Hund zu sportlichen Höchstleistungen brngen möchten, die die Sprache ihrer Hunde nicht verstehen und nicht sehen das der Hund überfordert ist?
Meine Menschenfrau schon!
Geht ein normaler Hund nicht durch den Strassenverkehr und muss sich der Gehgeschwindigkeit eines Menschen anpassen? Eigentlich schon!
Muss ein Such , Trick oder Sporthund sich nicht während der Arbeit konzentrieren? Doch!
Es gibt natürlich auch immer Ausnahmen und man kann nicht restlos alles verallgemeinen, ob es bei den Führhunden oder bei anderen Hunden ist. Aber ein vernünftig ausgebildeter Hund von einer seriösen Schule macht das gerne.
Lieben Gruß Diva
Hallo Diva, ich glaube, du verstehst mich falsch. Ich bin nicht der Meinung, dass ein gut ausgesuchter, gesunder und gut ausgebildeter Blindenführhunde den Stress nicht aushält, ich weíß nur, dass Führen einen gewissen Stress bedeutet, aber auch oft genug einfach das Dabeisein in den unterschiedlichsten Situtationen kann Stress bedeuten. In der U-Bahn führt der Hund nicht, aber das Liegen zwischen so vielen Menschen ist und bleibt stressig. Der Hundeführer kann natürlich viel dazu beitragen, dass der Stress gemindert wird. Dass andere Hunde auch gestresst werden, ändert daran nichts. Wenn ich nicht der Meinung wäre, dass Hunde prinzipiell beim vernünftigen Einsatz nicht überfordert sind, würde ich mich gegen Führhunde aussprechen und nicht alles tun, um die Qualität der Hunde zu verbessern und micht für die Zutrittsrechte der Hundeführer einzusetzen. Es sind auch nicht alle Führhundschulen so gut, dass sie nur geeignete Hunde auswählen und die ordentlich ausbilden. Ich lebe seit über 60 Jahren mit Hunden zusammen, engagiere mich seit über 30 Jahren auf dem Blindenführhundewesen und war 10 Jahre lang Leiterin der Prüfungskommission für Blindenführhunde in Österreich, da läuft einem schon so allerhand über den Weg….
Liebe Grüße Gloria
Hallo Gloria
Denn kennst du dich ja bestens aus! Schön!
Was ist Stress?
Dazu aus Wikipedie:
Stress (engl. für „Druck, Anspannung“; lat. stringere: „anspannen“) bezeichnet zum einen durch spezifische äußere Reize (Stressoren) hervorgerufene psychische und physische Reaktionen bei Lebewesen, die zur Bewältigung besonderer Anforderungen befähigen, und zum anderen die dadurch entstehende körperliche und geistige Belastung
Ich bin der Meinung das ein gut ausgesuchter Führhund einen gewissen Grad an Stress verkraften sollte. Und es bringt doch auch die Routine mit sich und wie man den Hund an verschiedene Situationen dran gewöhnt mit sich, das es für den jeweiligen Hund nicht so extrem stressig ist. Diva und auch Donna sind an alle Situationen von klein auf langsam herangeführt worden. Auch Donnas Vorgängerin Emma. Ich behaupte ja das Donna die Führarbeit Spass macht, denn sie macht das was sie bei mir machen soll , wie Treppen , Bordsteinkanten oder andere Dinge anzeigen auch freiwillig wenn sie mit meiner Tochter unterwegs ist. Sie freut sich wenn sie gelobt wird und eine Belohnung bekommt. Sie macht das um uns zu gefallen und weil es schon langsam zur Routine wird. Lieben Gruß Anja
Hallo Anja, klar sollte ein gut ausgesuchter Führhund auch einen gewissen Stress verkraften. Deine Donna zeigt, dass sie offenbar mit positiven Methoden ausgebildet wurde und alle ihre Kenntnisse so generalisiert hat, dass sie die Anzeigen automatisch auch bei Deiner Tochter durchführt. Wenn das bloß bei allen Führhunden der Fall wäre! Liebe Grüße Gloria
Hallo Gloria
Stimmt! Ich arbeite ausschliesslich mit positiver Bestärkung!
Lieben Gruß Anja
Es sind auch nicht alle Führhundschulen so gut, dass sie nur geeignete Hunde auswählen und die ordentlich ausbilden
Das stimmt leider!
wollte ich noch sagen.
L.G. Anja